Von der Harmonie zur Dissonanz

Rysum. Am Sonnabend, 27. Januar findet um 17 Uhr auf dem Fuhrmannshof in Rysum das nächste Konzert der Reihe „Weltklassik am Klavier“ statt. Es spielt der gebürtige Südkoreaner Henley Jun. Sein Programm reicht von Haydn bis Prokofjew.

Begann seine Ausbildung als Pianist mit acht Jahren: Henley Jun. Bild: privat

In der Pressemitteilung des Fuhrmannshofes Heißt es dazu: „Die Haydn-Sonate Nr.31 ist ein erfrischendes und dennoch gut strukturiertes Werk, das die Verspieltheit und Ernsthaftigkeit Haydns zeigt.“ Liszts „Deux Légendes“ enthülle die wunderbaren Werke des heiligen Franziskus von Assisi. Die erste Legende basiere auf seiner sogenannten „Vogelpredigt“, einer Lautmalerei, die den Gesang der Vögel wiedergibt.

Ravels „Valses Nobles et Sentimentales“ sei eine Hommage an die gleichnamigen Walzer von Franz Schubert mit impressionistischer Wendung! Die Prokofjew-Sonate Nr. 7 sei wohl die berühmteste der drei „Kriegssonaten“, die Prokofjews wahre Gefühle gegenüber der brutalen Schlacht von Stalingrad darstellten. „Von der Lyrik Liszt bis zur schroffen Dissonanz Prokofjews vermittelt das Programm das breite Klangspektrum der Schönheit in reinster Form der Kunst.“

Der Pianist Henley Jun wurde 1997 in Südkorea, geboren. Im Alter von drei Jahren zog er nach Südafrika, wo er als Achtjähriger mit dem Klavierunterricht begann. 2014 kam er nach Deutschland, um sein Studium fortzusetzen. Henley war Künstler im Rahmen des Unisa Music Foundation Young Artists Program, Solist bei verschiedenen Festivals und erhielt Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben.

► Eintritt: 35 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt, Reservierung: Tel. 0151 125 855 27, info@weltklassik.de oder www.weltklassik.de