Emder wird Generaldirektor in Dresden

Emden / München. Bernd Ebert (Jahrgang 1972) aus Emden soll Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) werden. Das hat heute (3. März) der Deutschlandfunk mit Hinweis auf Regierungskreise vermeldet. Ebert, Sohn der Kunsthallen-Aufsichtsratsvorsitzenden Eske Nannen, war seit 2013 als Leiter der Sammlung für Holländische und Deutsche Barockmalerei an der Alten Pinakothek München tätig.

Bernd Ebert bei einem Besuch in Emden in der Johannes a Lasco Bibliothek. Bild: Wolfgang Mauersberger

In Dresden soll er Nachfolger der bisherigen SKD-Generaldirektorin Marion Ackermann werden, die als Präsidentin zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz nach Berlin wechselt. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Verbund aus 15 Museen im Besitz des Freistaates Sachsen.

Ebert hat über die niederländischen Barockmaler Simon (1610 bis 1661) und Isaack Luttichuys (1616 bis 1673) promoviert. Seine Arbeit leiste einen „wichtigen Beitrag zur kunstwissenschaftlichen Erforschung der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters, hieß es damals. Als er 2011 seine Arbeit in Emden vorstellte, war Ebert wissenschaftlicher Referent des Generaldirektors der Staatlichen Museen zu Berlin.