Biennale-Ausstellung in der Kunsthalle
Emden. Anlässlich der zweiten Ausgabe der Ostfriesland Biennale findet in Kooperation mit der Kunsthalle Emden eine Ausstellung im Atrium der Kunsthalle Emden statt, die bis zum
2. November Arbeiten von Daniel Richter, Karin Sander, Thomas Scheibitz, Titus Schade und Bettina Semmer zeigt. Das teilt die Pressestelle der Kunsthalle mit.
Die Ausstellung vereine zeitgenössische Kunst, die auf unterschiedliche Weise Landschaften im Bild darstelle, thematisiere oder problematisiere. Sie zeige, dass das Sujet der Landschaft höchst relevant sei, vielleicht sogar in der aktuellen Zeit an Relevanz gewinne. Alle Arbeiten stellten Bezüge zur Sammlung der Kunsthalle und ihrer derzeitigen Ausstellung „Dem Himmel so nah – Wolken in der Kunst“ her.
„Landschaften besitzen eine immense Kraft und üben einen konstanten Einfluss auf den Menschen aus“, heißt es in der Mitteilung. Daher sei es nicht verwunderlich, dass Künstler seit jeher Landschaften darstellten – über alle Kunstgattungen hinweg, von der Lyrik und Musik bis zur Bildenden Kunst. Die Vielfalt des Motivs und der Einsatz der Landschaft im Bild scheint in der zeitgenössischen Kunst grenzenlos, ebenso wie die Beweggründe der Künstler, sich mit der Natur und den Landschaften auseinandersetzen.
Die Ostfriesland Biennale zeigt zeitgenössische Kunst in historischen Parkanlagen wie
dem Schlosspark in Lütetsburg, der Evenburg in Leer und der Menkemaborg in Uithuizen
sowie in Ausstellungshäusern, darunter die Kunstvereine in Norden und Aurich und das
Landesmuseum Kunst und Kultur in Oldenburg. Neben Arbeiten von international
erfolgreichen Künstler werden in diesem Jahr auch wieder Werke von Nachwuchskünstlern gezeigt.
► Im Atrium der Kunsthalle Emden sind Werke von Daniel Richter (*1962 in Eutin), Karin Sander (*1957 in Bensberg), Bettina Semmer (*1955 in Düsseldorf), Titus Schade (*1984 in Leipzig) und Thomas Scheibitz (*1968 in Radeberg) zu sehen.
