900 Besucher im Emder Open-Air-Konzert
Emden. Das Van-Ameren-Bad war Schauplatz des Auftritts eines Superstars der Jazzszene, der schon lange auf der Wunschliste der Gezeitenkonzerte stand: „Mr. Red Horn“ Nils Landgren. „Gemeinsam mit seiner legendären Funk Unit brachte der schwedische Posaunist das Van-Ameren-Bad mit seiner mitreißenden Mischung aus Jazz, Soul und Funk zum Grooven“, teilt der organisatorische Leiter der Gezeitenkonzerte, Raoul-Philip Schmidt, mit.

Zum 30-jährigen Bandjubiläum spielten Nils Landgren und seine Mitstreiter Magnum Coltrane Price an Bass und Gesang, Jonas Wall am Tenorsaxophon, Andy Pfeiler an Gitarre und Gesang, Petter Bergander an den Keyboards und Robert Ikiz an den Drums ihr aktuelles Album „Raw“ ein.

Auch bei ihrem Gezeitenkonzert transportierte die Funk Unit einen unüberhörbaren Spaß an der Freude und bewies, dass sie auch nach 30 Jahren noch unbändige Lust am gemeinsamen Musizieren hat. Schmidt: „In gewohnter Manier wechselten sich brillante Bläsersätze mit ekstatischen Soli ab. Mit tanzbaren Beats, fulminanten Tempoverschärfungen, coolem Gesang und starken Melodien brachte das Funk-Dreamteam die Stimmung zum Kochen, so dass am Ende keiner der über 900 Gäste mehr auf seinem Stuhl saß!“

Die Ehrenamtlichen des Van-Ameren-Bades sorgten für das leibliche Wohl, und Konzertsponsor Score brachte mit Schweden-Fahnen und einem Picknickbereich Farbe in Bad. „Ein wunderbares Open-Air-Vergnügen in der außergewöhnlichen Freibad-Kulisse.“

Ließen sich vom Konzert und den Besuchern nicht stören: zutrauliche Entenmutter mit ihren Küken

