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Kirche als Ort der Umkehr

Von Ulf Preuß Leer. Die Evangelisch-reformierte Kirche hat am Freitag Kirchenpräsident Martin Heimbucher mit einem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Wegen der Corona-Pandemie konnten dafür nur rund 80 Gäste in die Große Kirche nach Leer kommen. Der Gottesdienst wurde als Livestream übertragen. Heimbucher (65) scheidet offiziell zum 31. Juli mit Erreichen der Ruhestandsgrenze aus seinem

Emder Geschichte – stückchenweise

Kulturevents Emden macht darauf aufmerksam, dass der „legendäre Teppich“ aus dem Foyer des Neuen Theaters vor dem Abriss gerettet wurde. Henri Nannen hatte in den 70ern dieses Muster des Künstlers Sol LeWitt in Emder Farben für das Foyer ausgesucht. „Seitdem haben unzählige Kulturschaffende und –freunde ihren Abdruck darauf hinterlassen“, heißt es in der Pressemitteilung von

Generationswechsel bei der Hans-Beutz-Stiftung

Von Reinhard Former Ostfriesland. Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft. Davon sind sowohl der bisherige als auch der neue Vorstand der Hans-Beutz-Stiftung überzeugt. Mit Kai-Michael Heinze an der Spitze und seiner Stellvertreterin Dr. Birgitta Kasper-Heuermann ist ein Generationswechsel im Rat der in ganz Ostfriesland tätigen Stiftung eingeleitet worden. Einhergehend lässt auch das neuerdings

Vorstand der Bibliothek im Amt bestätigt

Emden. Die Stiftung Johannes a Lasco Bibliothek hat Professor Dr. Kęstutis Daugirdas für eine zweite Amtszeit in den Jahren 2022 bis 2027 zum Wissenschaftlichen Vorstand berufen. Wie der Vorsitzende des Kuratoriums, Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher bekanntgab, hat die Stiftung darüber hinaus zum Ausdruck gebracht, dass sie sich auch danach eine Zusammenarbeit mit Daugirdas wünscht. Er

Pläne für Urnengräber in St. Walburga sind vom Tisch

Emden. Die Pläne für den Umbau der katholischen Kirche St. Walburga zum Kolumbarium sind vom Tisch. Das Kirchengebäude in Barenburg wird künftig also nicht zu einer Grabkammer für die Unterbringung von rund 800 Urnen verwandelt. Das geht aus einem Bericht im Pfarrbrief der katholischen Gemeinde Christ König hervor. Mit Hinweis auf eine gemeinsame Entscheidung des

Überreste der Synagoge in Weener freigelegt

Das Gebäude wurde 1938 in der Reichspogromnacht fast vollständig zerstört. Von Inga Graber Weener. Archäologen der Ostfriesischen Landschaft haben bei einer Ausgrabung die Überreste der ehemaligen Synagoge in Weener an der Westerstraße freigelegt. Das Gebäude wurde in der Nacht zum 10. November 1938 durch ein Feuer fast vollständig zerstört. „Die Spuren des Brandes lassen sich

Ein Hauch von Rom in Aurich

Aurich. Die Kirche der reformierten Gemeinde in Aurich ist die „Kirche des Monats Juli 2021“ der Stiftung zur Bewahrung kirchliche Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) geworden. Das teilt die Evangelisch-reformierte Kirche mit. Zugleich verweist sie darauf, dass das Kirchengebäude in die Jahre gekommen ist und saniert werden muss. Dafür wird die von der Evangelischen Kirche

Emden beteiligt sich am Gedenk-Jahr

Emden. Die Max Windmüller-Gesellschaft wird sich anlässlich des Jubiläums-Jahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ mit einigen Veranstaltungen beteiligen. Es sind drei große Projekte und die Gedenkveranstaltung im November, die in diesem und dem nächsten Jahr durchgeführt werden sollen. ► Projekt 1: am 14. Juli 2021, 10 bis 16 Uhr, Schreiben gegen das Vergessen. Schüler

Die inneren Werte …

In der Reihe „Fund des Monats“ der Archäologie der Ostfriesischen Landschaft geht es heute um ein Gefäß, das im Haus Am Burggraben 8 in einem Halbkeller gefunden wurde. Von Ines Reese Emden. Seit im Zweiten Weltkrieg große Teile der Emder Altstadt zerstört worden sind, hat auch der Städtebau der Nachkriegszeit nicht gerade dazu beigetragen, dass

Museum, Hospiz und die „Dinge des Lebens“

Emden. Es ist ein preisgekröntes Projekt der Museumspädagogik des Ostfriesischen Landesmuseums, und es konnte jetzt – trotz pandemischer Zeiten – begonnen werden. Das Konzept von Museumspädagogin Ilse Frerichs: Konfirmanden der reformierten Neuen Kirche suchen sich aus den Magazinbeständen des Museums Objekte aus, die sie besonders ansprechen, verfassen dazu einen Brief, der mit dem Objekt in

Fördermittel ebnen Weg für Zentralarchiv in Aurich

Ausbau der ehemaligen Kleiderkammer der Bundeswehr-Kaserne zum Magazin der Ostfriesischen Landschaft kann realisiert werden ————————————— Aurich. Die Ostfriesische Landschaft hat Förderbescheide von Bund und Land erhalten, die die Errichtung eines Zentralarchivs für die Sammlungen ermöglichen. Das teilt die Pressestelle der Ostfriesischen Landschaft mit. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler brachte sie eigens nach Aurich. Landschaftspräsident Rico Mecklenburg

Kulturbunker lädt zu Theater im Internet

Emden. Der Emder Kulturbunker verlegt ab sofort seine Angebote ins Internet. Um die Kultur für alle zu erhalten wolle man „die Kultur auf alternativen Wegen zum Publikum führen“, erklärte Hans-Günter Düring, Mitarbeiter des Fachdienstes Gemeinwesen. Realisiert werde dies über den Youtube-Kanal der Stadt Emden, heißt es in einer Pressemitteilung. ► Am Freitag, den 14. Mai,

Erinnern an den jüdischen Künstler Hanns Ludwig Katz

Kunsthalle Emden bereitet eine Ausstellung vor, die im Herbst eröffnet wird Bonn / Emden. Die Kunsthalle Emden beteiligt sich an einem großen digitalen Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises selbständiger Kulturinstitute (AsKI). Es geht darum, im aktuellen Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, an jene jüdischen Bürgerinnen und Bürger zu erinnern, die das kulturelle Leben in Deutschland

Trotz der Pandemie ein erfolgreiches Jahr

Ostfriesische Landschaft gab Überblick über die Arbeit des letzten Jahres Aurich. In allen Abteilungen der Ostfriesischen Landschaft mussten im vergangenen Jahr Präsenzveranstaltungen abgesagt werden. Dennoch fiel das Fazit, das Landschaftspräsident Rico Mecklenburg im Rahmen der jüngsten Landschaftsversammlung zog, erfolgreich aus. Es habe Förderzusagen gegeben – unter anderem für die „Ostfriesische Teekultur“ und die Provenienzforschung zu

14 Wissenschaftler bildeten sich weiter

Breites Arbeitsfeld an Projekten in acht Museen im Nordwesten Emden. Seit 24 Jahren findet das Weiterbildungsangebot für Akademiker, Musealog, statt. Am 4. Oktober beginnt der neue Kurs, aber zuvor haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des aktuellen Jahrgangs Gelegenheit gehabt, ihre Projekte zu präsentieren. Das geschieht seit vielen Jahren durch eine Publikation, die unter dem Titel

„Kunst“ kauft Porträt aus dem 16. Jahrhundert

Kulturhistorisch bedeutsam, aber der Erhaltungszustand des Bildes ist sehr schlecht Emden. Die „Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer“ (1820dieKUNST) hat im Kunsthandel ein Gemälde aus dem Jahre 1595 gekauft, das Tecla von Diepholt, Großnichte Edzards des Großen, zeigt. Entdeckt wurde das Porträt von dem niederländischen Historiker und Archivar Dr. Redmer Alma auf einer Versteigerungsplattform

Ein nackter Fuß auf Glas

Ein archäologischer Fund in Faldern Emden. Heute steht die archäologische Untersuchung im Untergrund einer Parzelle in der Bollwerkstraße / Ecke Hof von Holland im Fokus. Das reiche Fundmaterial, das Archäologen der Ostfriesischen Landschaft bei Grabungen zwischen 2019/20 dort gefunden haben, gibt Einblick in die Ausstattung des gehobenen Haushaltes eines Emder Bürgerhauses des späten 16. beziehungsweise

Eine Kunstgeschichte auf 4500 Seiten

Ostfrieslands Bibliotheken bergen eine Fülle bedeutsamer Bücher und Schriften. Einige von ihnen sollen in den nächsten Monaten vorgestellt werden. Am Beginn der Reihe steht ein Werk aus der Landschaftsbibliothek in Aurich. Folge 1: Ein handschriftliches Inventar der Bau- und Kunstdenkmäler Ostfrieslands von Jan Fastenau Aurich. Das Manuskript in der Landschaftsbibliothek Aurich umfasst 4500 handschriftliche Seiten,

Wie geht es mit dem Landesmuseum weiter?

Das Haus soll sich stärker öffnen und neue Besucherkreise ansprechen Emden. Die Stadt Emden hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das sich mit der zukünftigen Ausrichtung des Ostfriesischen Landesmuseums beschäftigt. Dieses wurde im jüngsten Kulturausschuss vorgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Fazit: Es gibt dringenden Bedarf zur Aufrüstung des Hauses. Die Gutachter der Firma „Metrum“