Emden. Die Liste seiner Werke ist beeindruckend und sehr lang. Gerhard Henschel (Jahrgang 1962) ist ein Autor, der eine Meinung hat und diese auch vertritt. So schildert ihn jedenfalls Klaus Frerichs vom Vorstand der Gesellschaft der Freunde der Johannes a Lasco Bibliothek den Schriftsteller und Übersetzer, der am 12. Mai um 19 Uhr in der
Groothusen. Die Wenthin-Orgel in Groothusen ist nicht nur die „Weiße Königin“ unter den Instrumenten der Krummhörn, sondern sie ist zugleich das Instrument, das immer gute Laune hat und macht. Egal, was auf ihr gespielt wird – die Zuhörer sind verzaubert von ihrem fröhlichen Klang, der Tiefe ihrer Ausdrucksmöglichkeiten, der Fülle ihrer Präsenz. Und wenn ein
Westerhusen. Das dritte Konzert des Krummhörner Orgelfrühlings brachte nochmals neue Aspekte in das Klangerleben. Zur Orgel traten nämlich perkussive Elemente hinzu: Schlagwerk, Kastagnetten, Klangschale. Es ergaben sich dabei bemerkenswerte Effekte – etwa wenn die angeschlagene Schale einen extrem langen Nachhall erzeugte, der der Orgelmusik einen meditativen orientalischen Anstrich gab, oder die rhythmisch eindrücklichen Kastagnetten einen
Emden. Der Vorstand des Freundes- und Förderkreises des Ostfriesischen Landesmuseums e.V. ist auf der jüngsten Mitgliederversammlung komplett im Amt bestätigt worden. Vorsitzender bleibt demnach Dr. Gerold Eilers, Stellvertreter sind Hero-Georg Boomgaarden und Jens Jann, Schatzmeister Heino Ammersken, Schriftführer: Anke Bleeker-Beißer und Annerose Raveling. Diese ist seit der Gründung des Vereins vor 35 Jahren dabei. Drei
Emden. Die Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche beschäftigt sich auf ihrem Frühjahrstreffen mit dem Schwerpunktthema „Klima-Gerechtigkeit“. Dazu haben sich 50 der insgesamt 61 Gesamtsynodalen in der Johannes a Lasco Bibliothek zusammengefunden. Die Diskussionen dauern noch bis zum Freitag (6. Mai). Die Kirchenleitung (Moderamen) hat bereits ein Papier vorgelegt, das sich mit Fragen der Mobilität und der
Rysum. Léon Berben ist ein feinfühliger und verständnisvoller Musiker und Mensch. In dem verwirrenden Geflecht musikalischer Werke, das förmlich ineinander zu verlaufen schien, tönte plötzlich seine Stimme von der Orgelempore. „Falls Sie nicht mehr wissen, wo im Programm wir gerade sind, ……“ Schamhaftes Gelächter aus dem Publikum, denn der rücksichtsvolle Niederländer mit Wohnsitz in Köln
Emden. Das Ostfriesische Landesmuseum plant eine Ausstellung zum Emder Stückgutfrachter „Melanie Schulte“, der im Dezember 1952 aus bis heute nicht geklärten Gründen im Nordatlantik unterging. Das erklärte die Direktorin des Hauses, Jasmin Alley, am Mittwoch (4. Mai) im Rahmen der Mitgliederversammlung des Freundes- und Förderkreises des Ostfriesischen Landesmuseums e.V. Details gab sie noch nicht preis.
Greetsiel. Das Steinhaus Greetsiel hat erhält jetzt nach und nach seine vom verstorbenen Vorbesitzer geplante Ausstattung – Möbel des 17. Jahrhunderts, Stühle aus derselben Zeit, ein Tisch aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch an die Beleuchtung hatte der einstige Besitzer des Gebäudes, der Greetsieler Jan Smidt, gedacht. Als er 2019 starb und das Haus
Uttum. Der Auftakt des Krummhörner Orgelfrühlings mit der Capella de la Torre unter Leitung von Katharina Bäuml (Schalmei) in der Uttumer Kirche war nichts weniger als ein Statement: „Musik als Kraftquelle und Brücke zwischen den Zeiten“, oder – kurz gesagt – „In dir ist Freude“. In Zeiten wie diesen ist das ein hilfreicher Aspekt. Und
Emden. Ein Gemälde mit dem Motiv des Kleinen Kreuzers Emden und dem Titel „SMS Emden“, das der russische Künstler Maxim Kantor im Jahr 2017 der Stadt Emden aus Verbundenheit geschenkt hat, ist derzeit Bestandteil einer Ausstellung im Nationalmuseum für Geschichte und Kunst in Luxemburg. Das teilte die Kunsthalle Emden mit. Die Schau wurde kurzfristig in
Emden. „Na endlich“, seufzt Margret Dreyer, als das Museum auf dem Feuerschiff „Amrumbank / Deutsche Bucht“ am 1. Mai wieder offiziell eröffnet wurde. Die Ehrenamtliche, die seit 2007 den Ausstellungsbereich betreut, ist erleichtert, dass es nun weitergeht. „Ich habe mich richtig auf heute gefreut!“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Karoline Lüppen und Christel Altmann kann sie
Aurich. Die Gezeiten-Konzerte feiern Geburtstag – und das mit Karacho. „Wir haben zum Zehnjährigen alle Register gezogen“, sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Professor Matthias Kirschnereit, der das diesjährige Motto „Horizonte“ kreativ mit Leben gefüllt hat, im Rahmen einer Pressekonferenz im Prunkzimmer der Ostfriesischen Landschaft. 40 Konzerte sind in diesem Jahr zusammengekommen – einige von
Emden. Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode war wieder da. Und in der Johannes a Lasco Bibliothek glänzten die Kerzen an den großen Leuchterkronen mit der Stimmung der Besucher um die Wette. Denn das sympathische Orchester bot unter Leitung seines einnehmenden, herzlichen Chefs Christian Fitzner, der zugleich den Moderator gab, ein wahres Gute Laune-Programm: zwei Mal Mozart,
Emden. Georg Kö machte es gründlich. Sein Vortrag über „Emden und der Kunstraub im Nationalsozialismus – Ein Beitrag zur Geschichte von 1820dieKUNST und der Stadt Emden in Zeiten des Unrechts“ trug nicht nur einen langen Titel, sondern führte die rund 40 Besucher des Vortrags geradezu in die Grundzüge der Provenienzforschung ein. Was Kö zu sagen
Weener. Der Himmel grollte – und das bei vollem Sonnenschein, als das Organeum in Weener am Sonntag (24. April) zum ersten Gartenkonzert des Jahres einlud. Es gab mächtige Wolkenbildungen, aber es blieb trocken, und die rund 40 Gäste hatten das Vergnügen, Trios und Divertissimenti von Josef Haydn zu genießen, die unter dem schönen Titel „Il
Emden. Die Stadt Emden wird das Schwanenteich-Gelände am Weißen-Mühlen-Zwinger für eine Million Euro sanieren und weitgehend in seinen historischen Zustand zurückversetzen. Die Arbeiten, die für 2023 geplant sind, gestalten sich vielfältig und reichen von der Verbesserung der Entwässerung des Geländes bis zur botanischen Reaktivierung von „Fettens Garten“ (gegenüber von Heerens Hotel). Das Gesamtprogramm, das im
Wie in Holtland Ostern gefeiert wird Holtland. Die Kirche ist 750 Jahre und der Maria geweiht. Das schlichte Langhaus führt unter einer Vielzahl von Kerzenleuchtern zum Altar mit seinem Retabel. Dessen Motiv zeigt in berührender Weise das Abendmahl, so wie es sich in vielen ostfriesischen Kirchen findet. Jesus teilt Brot und Wein mit seinen Jüngern.
Emden. Die Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten „Emder Kultursommer 2022“ war an die Haushalte rund um den Stephanplatz im Stadtteil Faldern gegangen. Rund 80 direkte Anwohner wurden angeschrieben. Doch die Resonanz war übersichtlich. Zwölf Bürger fanden sich schließlich im Gemeindehaus der Martin-Luther-Gemeinde ein, um sich anzuhören, was es mit der Veranstaltungsreihe auf sich hat.
Emden. Lisa Felicitas Mattheis lässt sich nur ungern von ihrem Schreibtisch in der Kunsthalle weglocken. Ihre Arbeit ist ihr wichtig. „Ich neige dazu, meine Tage im Büro zu verbringen“, sagt sie und verhehlt nicht, dass sie ein Workoholic ist. Die Wissenschaftlerin ist schon seit 2018 in der Kunsthalle tätig. Zunächst als Kuratorin, dann – im
Emden. Die ersten Interessenten standen schon vor 10 Uhr vor der Tür des Ostfriesischen Landesmuseums Emden, um von Spielzeug-Expertin Bettina Dorfmann ihre Puppen und Plüsch-Tiere schätzen zu lassen. Allerdings wollten sich die wenigsten wirklich von ihren Schätzchen trennen, versicherte Bettina Dorfmann, die selber Sammlerin von Barbie- Puppen ist und mit ihrem Bestand gerade die aktuelle
Aurich. Was ist der Upstalsboom? Ein Hügel auf einem eiszeitlichen Geest-Rücken, sieben Meter hoch; ein Hügel, der bereits um 800 die Grabstätte einer offenbar bedeutenden, aber bis heute unbekannten Familie war. Ein Grab, das den Friesen wohl lebhaft im Gedächtnis geblieben ist. Vielleicht auch der „Altar der Freiheit“, als den ihn der ostfriesische Historiker Ubbo
Emden. Die Johannes a Lasco Bibliothek bietet ab sofort als neuen Service die Möglichkeit an, sich im Mittelschiff standesamtlich trauen zu lassen. Als erstes Paar traten am Sonnabend Nina Weber und Diedrich Dolgow vor den Emder Standesbeamten Heiko Baumann und gaben sich vor 80 geladenen Gästen das Ja-Wort. Braut und Bräutigam – sie stammt aus
Emden. Das Geld für die Sanierung des Turmes auf der Neuen Kirche ist da. Das Moderamen der Evangelisch-reformierten Kirche hat vor wenigen Tagen den landeskirchlichen Zuschuss für ein geplantes Bauvorhaben freigegeben. Dieser Anteil beläuft sich nach Angaben aus Leer auf 25 000 Euro. Dennoch ist der Beginn der Arbeiten an dem hinfälligen hölzernen Dachreiter ungewiss.
Emden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Gerhard ten Doornkaat Koolman-Stiftung Studenten unterstützt, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, der Emder Kaufmann Dr. Claas Brons. Doch dieses Mal geht es um ein besonders großes Projekt, das die Stiftung mit insgesamt 200 000 Euro über vier Jahre mitfinanziert. Hinter diesem Projekt verbirgt sich ein grenzüberschreitendes
Emden. Die Zeiten sind bedrückend und bedrohlich, doch am Freitag lösten sich Zweifel und Unbehagen für gut zwei Stunden auf. Ein kleines Ensemble, besetzt mit Musikern aus zwei Prager Orchestern, war „schuld“ daran, dass sich das Publikum im Mittelschiff der Johannes a Lasco Bibliothek sympathisch umfangen fühlte. Das Programm bot Bewährtes. Aber dieser angenehme Moment
Leer. Die Besucher der diesjährigen 10. Gezeitenkonzerte erwartet eine Vielzahl berühmter und bekannter Musiker: Geiger Christian Tetzlaff, Trompeterin Tine Thing Helseth, Schauspielerin Martina Gedeck, Geiger Daniel Hope, Cellist Daniel Müller-Schott, Hörspielsprecher Christian Brückner, die beiden NDR Kultur-Moderatoren Philipp Schmid und Hans-Jürgen Mende. Doch dem künstlerischen Leiter des Festivals, Matthias Kirschnereit, ist ein weiterer Coup gelungen.
Leer. Der „Freundeskreises der Gezeitenkonzerte e.V.“ ist trotz der beiden Pandemie-Jahre bestens aufgestellt und kann sich auf den Rückhalt seiner Mitglieder verlassen. Das wurde im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins am Donnerstagabend im Theater an der Blinke deutlich, wie Vorsitzende Heide Fritzsche betonte. Sie konnte daher vermeldete, dass man 2020 und 2021 jeweils 35
Emden. Der wieder aufgefundene sogenannte „Zettelkasten“ der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (1820dieKUNST) ist noch nicht abschließend ausgewertet und kann noch viele Überraschungen bergen. Das wurde im Rahmen eines Vortrags der Historikerin Berit Tottmann deutlich. Sie hatte die rund 4000 Zettel, die der Kasten enthält, im Sommer 2021 digitalisiert (KiE berichtete). Der Provenienzforscher
Emden. Nein, er hatte kein Präsent dabei. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kunst, Björn Thümler, kam zur Jubiläumsfeier der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer in der Neuen Kirche ohne alles – und Oberbürgermeister Tim Kruithoff machte einen Scherz daraus. Der Minister sei sicher froh darüber, dass dieses Mal in Emden kein pekuniären
Emden. Johannes Berg, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, wollte im März 2021 eigentlich nur das Archiv der KUNST ein wenig aufräumen und hatte sich deshalb im Magazin der Ostfriesischen Landschaft in Borssum eingefunden, wo die Unterlagen aufbewahrt werden. Was er dann im Keller des Magazins fand, verschlug nicht nur ihm den
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