Emden. Es gibt sie noch – diese kleinen Veranstaltungen, die man leicht übersieht, die unauffällig auftreten und doch Wesentliches bieten, diese besondere Mischung aus Qualität und Nähe, aus freundlicher Zuneigung und persönlichem Einsatz. „Geheimtipp“ nennt man sie. Die Hauskonzerte im Organeum in Weener gehören dazu. Aber auch die Jahres-Abschlussveranstaltung von 1820dieKUNST im Rummel des Rathauses
Emden. Zum dritten Mal diesem Jahr war das Marinemusikkorps Wilhelmshaven in Emden , und immer war die Resonanz groß. So entwickelte sich auch das Adventskonzert in der Martin-Luther-Kirche vor rund 500 Besuchern zu einem höchst abwechslungsreichen Abend. Schon die weihnachtliche Eröffnungsmusik, in der verschiedene deutsche und englische Weihnachtslieder zu einem Ganzen komponiert worden waren, bot
Emden. Alle Jahre wieder – das Adventskonzert der Ostfriesischen Volksbank eG in der Johannes a Lasco Bibliothek. In diesem Jahr mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit und dem Aris-Quartett. Rund 280 Gäste füllten vor allem das Mittelschiff der Bibliothek, als Kirschnereit mit einem kleinen Chopin-Programm das Konzert begann – lyrisch, genüsslich und klangschön gestaltete er das
Emden. Zwei großartige Schwergewichte der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts brachte das Armenian State Symphony Orchestra ins Festspielhaus am Wall: Aram Khachaturians Violinkonzert in d-Moll und Tschaikowskis Jugendwerk, die 1. Sinfonie in g-Moll, mit der Opuszahl 13. Allein die Zahl der Musiker erzeugte dabei einen enormen Schwung: 80 Streicher, Bläser, Percussionisten ließen keine Zweifel
Die Kunsthalle Emden eröffnet heute um 17 Uhr in der Martin-Luther-Kirche eine neue Ausstellung mit Arbeiten des Schauspielers, Musikers, Malers und Zeichners Armin Mueller-Stahl (Jahrgang 1930) Emden. Der Katalog ist wahrhaft opulent: großformatig und in einem blauglitzerigen Outfit stellt er den Vielbegabten Armin Mueller-Stahl in seinen Tätigkeiten als Schauspieler und bildender Künstler dar – in
Friesenbühne feiert im „Lüttje Huus“ Premiere mit dem Gerichtsdrama „Se seggt. He seggt“Emden. Da möchte man wirklich kein Richter sein. In dem neuen Stück der Friesenbühne geht es um eine Vergewaltigung. Oder war es doch gar keine? Es steht Aussage gegen Aussage, und auch die Zeugen können das Geschehen nicht erhellen. Alles bleibt im Vagen,
Emden. Sie verfügt über knapp 3000 Pfeifen, wiegt etwa zwölf Tonnen und ragt 10,50 Meter in die Höhe: die Orgel der Martin-Luther-Kirche aus der Hamburger Werkstatt des 1976 verstorbenen Orgelbauers Rudolf von Beckerath, die 1995 von Orgelbaumeister Hans Ulrich Erbslöh realisiert wurde. An ihrem 30 Geburtstag gab es ein großartiges Konzert mit dem Organisten Tobias
Weener. Es war ein Konzert von exquisiter Eleganz, das Aleksandra und Alexander Grychtolik im Organeum in Weener mit feinem Gespür für wirkungsvolle musikalische Präsentation spielten. Ihr Programm war dabei ebenso ungewöhnlich, wie ihr eloquentes Spiel auf zwei Cembali, die zum Bestand des Hauses gehören: Das Cembalo von Christian Zell (Hamburg), hatte der fürstliche Hof in
Emden. Es dauerte etwas – aber dann kam die Larrelter Spööldeel richtig in Fahrt. Bei „Een Millionär mutt her“ geht es um drei Schwestern, die den elterlichen Hof erben und nun nach Möglichkeiten suchen, ihn zu entschulden, um dort weiterhin leben zu können. Ein reicher Ehemann ist natürlich die einfachste Lösung – und so nimmt
Emden. Das Stadtorchester Emden, ein sinfonisches Blasorchester, hat seinen 20. Geburtstag mit einem Konzert im Festspielhaus am Wall gefeiert. Gast-Musiker und ehemalige Mitglieder, die heute zwischen Wismar und Freiburg verstreut sind, waren hinzugekommen, und so präsentierte sich dem Publikum ein 70-köpfiges Ensemble im ausverkauften Haus. Das Programm war ein Mix aus fetzig, klassisch, romantisch und
Emden. Zu einer musikalischen Vesper hatten Daniela Dammert (Gesang) und Brigitte Höhn (Orgel, E-Piano) in die katholische Kirche St. Michael eingeladen. „Mystische Stunden – herbstlich Willkommen“ hieß das Programm, das die beiden Musikerinnen in der gerade vollständig renovierten Kirche präsentierten. Das kleine Konzert sei, so sagte Renate Schirrmann vom katholischen Pfarrgemeinderat, das erste, das im
Weener. Ein hinreißendes Konzert mit Alter Musik bot das Ensemble „Theatrum Affectuum“ in der Georgskirche in Weener. Die vier Musiker spielten Werke seit der Spätrenaissance bis hin zum Spätbarock, wobei der älteste Vertreter der Komponist Erasmus Lapicida war, dessen Lebensdaten noch ins 15. Jahrhundert reichen, und der jüngste Baldassare Galuppi, der ins 18. Jahrhundert gehört.
Emden. John Rutter – zeitgenössischer britischer Komponist, Dirigent, Arrangeur – ist 80 Jahre als geworden, und in Emden gibt es ein Konzert, das ausschließlich Chorwerke, Instrumentalstücke und eine Suite mit Solistin von ihm vorstellt. So geschehen am Sonnabend (27. September) in der Martin-Luther-Kirche unter Leitung von Kantor Marc Waskowiak. Eine Suite for Strings entwickelte sich
Aurich. Erstmals öffnete die Reformierte Kirche in Aurich mit ihrer eindrucksvollen Kuppel die Tore für ein Gezeitenkonzert. Verständlich, dass man für diesen Anlass – ein Epilog-Konzert im Rahmen des Festivals – ein außergewöhnliches Programm ausgewählt hatte. Es gab eine Begegnung von europäischer Musik und japanischer Literatur. Ausführende waren der künstlerische Leiter der Gezeitenkonzerte, Matthias Kirschnereit,
Freepsum. Da hatte der Kultur-Gulfhof Freepsum ganz besondere Künstler mit einem höchst reizvollen Programm engagiert. Auf der großen Bühne der Scheune erklang spanische Musik der Renaissance, des Frühbarock und des Barock, dazu zwei französische Kompositionen des Impressionismus. Neben fünf Musikern – das Ensemble „Concierto Ibérico“ – traten ein Erzähler und eine Tänzerin auf. Das alles
Emden. Der Auftritt hatte es in sich: groß, schlacksig, mit hochelegantem Anzug kommt Martin Stadtfeld auf die Bühne des Festspielhauses am Wall, hockt sich auf einen sehr niedrigen Klavierhocker, die Tasten fast vor der Nase, verstaut die langen Beine unter dem Flügel – und legt los: Mendelssohns Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in
Emden. Zum 220. Geburtstag hatte der Singverein Emden ein Konzert geplant, das zwei Klassiker der Chorliteratur umfasste: Felix Mendelssohn-Bartholdys „Lobgesang“ und Giacomo Puccinis „Messa di Gloria“. Zudem gehört Mendelssohn-Bartholdy zu den erklärten Lieblingskomponisten der Sängerinnen und Sänger. So war es denn eine Veranstaltung, die mit Blick zurück womöglich voller Wehmut hätte ausfallen können. Tat sie
Zum Stück „Das Rote Kleid“ des Theaters am Ostfriesischen Landesmuseum Emden Emden. Emdens Historie ist reich an Geschichten. Viele davon sind inzwischen erzählt. Aber es gibt solche, die erst noch entdeckt werden müssen. „Das Rote Kleid“ ist eine solche Geschichte. Sie weiß schier Unglaubliches zu berichten. Aber die Fakten mussten den Akten erst entrissen werden.
Emden. Hermann Wiedenroth liest Texte von Erich Kästner (1899 bis 1974) – und mehr als 200 Literaturinteressierte füllen das Mittelschiff der Johannes a Lasco Bibliothek. Das ist fast schon ein vertrautes Bild – egal ob der Antiquar aus Bargfeld Tucholsky oder Cafehaus-Literaten liest. Wiedenroth zieht eben. Und das immer. Zum siebten Mal war der Buchhändler,
Leer. „Ich liebe Kinder“, sagt Friedhilde Trüün nach einem Konzert, in dem sie 220 Kinder Werke von Johann Sebastian Bach singen ließ – in aufgepepptem Gewand, aber immer mit viel Hintergrund. „SingBach“ heißt das Konzept, das am Freitag (5. September) im Rahmen des Epilogs der Gezeitenkonzerte im Theater an der Blinke über die Bühne ging
Norden. Zum vierten Mal gastierte Christoph Rösner auf Einladung der Bürgerstiftung im Bürgerhaus Norden – dieses Mal mit einem Robert Gernhardt-Programm. Organisatorisch brauchte es dafür nicht viel: ein kleines Podium, ein Mikrophon, ein Lesepult und ein Glas Wein – und schon war man mittendrin in der zugespitzten Reimerei des schier unermüdlichen Vieldichters Gernhardt. Röser präsentierte
Dornum. 1711. Karl VI. wird Kaiser der Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie wird liquidiert. Die Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel feiert Premiere am Queen’s Theatre in London. Der russische Zarewitsch Alexei von Russland heiratet Charlotte Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel. Und in Dornum wird eine neue Orgel gebaut. Meister Gerhard von Holy (1687
Bunderhee. Da war mächtig Stimmung in der Reithalle des ausverkauften Polderhofes in Bunderhee! Die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Leitung von Vilmantas Kaliunas hatte ein Programm für das Abschlusskonzert der 13. Gezeitenkonzerte zusammengestellt, das Einblicke in die musikalische Filmgeschichte ab den 1960er Jahren gab. Mit der Titelmusik des Westerns „The Magnificent Seven“, Mancinis „Pink Panther“ und dem
Reepsholt. Tenor Julian Prégardien singt im Rahmen der Gezeitenkonzerte den Liederzyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert – und das Haus ist ausverkauft. Im letzten Jahr waren es „nur“ 150 Besucher, die den Zyklus „Die schöne Müllerin“ in der Neuen Kirche in Emden anhören wollten – und fasziniert waren von dem souveränen Vortrag, mit dem Prégardien
Aurich. Die Gezeitenkonzerte hatten zur „Langen Nacht“ eingeladen – und die beiden Abende waren ausverkauft – natürlich. Das Format gehört zu den begehtesten des Festivals, In den zwei Veranstaltungsräumen im Haus der Ostfriesischen Landschaft ging es entsprechend lebhaft zu. Die „Lange Nacht“ ist ein Wandelkonzert, bei dem die Besucher zu den Musikern kommen. Der Abschluss
Wittmund. Ein Barockkonzert in einer barocken Kirche. Das passte wunderbar für das Gezeitenkonzert mit Maurice Steger und Kollegen. Und auch der Musiker äußerte sich hoch zufrieden mit der Wahl. Er sei beglückt, in Ostfriesland zu sein sowie begeistert von der Vielzahl schöner Kirchen und ihrer Akustik. In der Nikolaikirche zu Wittmund war es in der
Emden. Das „weltbekannte, unbekannte Miranda“ hat 382 Bewohner, aber ein eigenes Bratschen-Orchester, eigene Folklore und natürlich auch ganz eigene Musik samt Nationalhymne. Gesprochen werden dort sämtliche Sprachen der Welt, aber der spanische Einfluss ist markant. Und natürlich erreicht man in Miranda ein biblisches Alter. Bei Gezeitenkonzerten ist alles möglich, und so entführten die beiden Regisseure
Leer. Einen flüchtigen Blick wirft er hinter sich, besieht sein Ebenbild auf einer Großprojektion an der Bühnenwand und sagt wie nebenher und mehr zu sich selbst als zum Publikum: „Jünger wird man auch nicht!“ Ulrich Tukur (Jahrgang 1957) ist zum dritten Mal bei den Gezeitenkonzerten, und anders als sonst, steht er alleine auf der Bühne
Weener. Barockmusik in der Georgskirche iin Weener. Das Händelfestspielorchester ist zu Gast, dazu eine Sopranistin, ein Moderator. Gestaltet ist das Programm als Wettstreit: Georg Friedrich Händel gegen Johann Sebastian Bach oder umgekehrt. Beide wurden 1685 geboren, haben sich aber nie getroffen – der Weltbürger Händel und der wenig reisende Bach. Dass es dennoch ein „Gipfeltreffen“
Emden. Das „Komponistenporträt“ im Rahmen der Gezeitenkonzerte in der Kunsthalle. Zunächst verläuft alles erwartbar: Vorstellung der Protagonisten. Ein erstes Stück. Zeitgenössisch – natürlich, aber mit merkwürdig schillernden leuchtenden, manchmal kristallinen Klangfarben. Komponist Thilo Thomas Krigar (geboren 1961) spielt es selber auf dem Cello. Es hat sich ein kleiner, aber sehr interessierter Kreis von Liebhabern des
Cookies haben einen schlechten Ruf, dabei sind sie eigentlich ganz cool: Einige machen diese Website überhaupt erst nutzbar. Andere sorgen dafür, dass wir anonym nachvollziehen können, wie unsere Seite genutzt wird und wie wir sie für euch optimieren können.
Wir möchten die Informationen auf dieser Webseite und auch unsere Leistungsangebote auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Zu diesem Zweck setzen wir sog. Cookies ein. Entscheiden Sie bitte selbst, welche Arten von Cookies bei der Nutzung unserer Website gesetzt werden sollen. Die Arten von Cookies, die wir einsetzen, werden unter „Details“ beschrieben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Diese Cookies sind von grundlegender technischer Bedeutung für die Funktion unserer Website und ermöglichen zum Teil sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Diese Cookies sammeln Informationen darüber, wie Sie unsere Website verwenden. Sie speichern keine Informationen, die eine persönliche Identifikation des Besuchers erlauben. Die mit Hilfe dieser Cookies gesammelten Informationen sind aggregiert und somit anonym.