Autor: wag

Ankommen in Deutschland

Emden. An drei verschiedenen Standorten wird im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“ der Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ gezeigt. Das teilt die Stadt Emden mit. In dem Film berichten sieben Immigranten vor der Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen

Natur, Herz und Leidenschaft

Emden. Es passte zusammen – draußen strömte der Regen, drinnen gab es instrumental gespielte und gesungene Naturbilder – grüne Auen, flammende Rosen, glänzender Gärten bezaubernde Pracht. Da wurde bei der Sonntagsmatinée in der Johannes a Lasco Bibliothek schon mächtig geschwelgt – im barocken Konzert mit Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Und

Zwischen Dauer und Vergänglichkeit

Aurich. Ein besonderes Konzert – das sagt sich so leicht. Doch was beinhaltet dieser Begriff eigentlich? Was ist das besondere? Da sind zwei Musikerinnen – Johanna Ruppert (Violine) und Jessica Kaiser (Gitarre). Sie spielen im Epilog der Gezeitenkonzerte Musik mit folkloristischen Einschlägen unterschiedlicher Länder – und das in höchst delikater Weise, die das technische Können

„Einfach nur vorlesen, ist langweilig“

Emden. Aus einer spontan erfundenen Erzählgeschichte für den Sohn wird ein Buch und daraus wiederum ein Hörspiel. „Elli und Ecki“ heißt das Ganze, ist eine sehr menschliche Tiergeschichte und jetzt in Form dreier unterschiedlicher Medien in der Stadtbücherei zu leihen. Die Langfassung der Geschichte geht so: Diana Groenewold und ihr Sohn Piet (6) lesen sehr

In stillem Gedenken an …

Jan Koenen, der sich lange Jahre – immer dezent im Hintergrund bleibend – um die heimische Kultur kümmerte. So war es seinem steten Engagement zu verdanken, dass 2002 das große Johann Friedrich Dirks-Buch „Well weet, war ‚t gaud för is“ realisiert wurde – eine späte Würdigung des Heimatdichters, der 1949 starb. Außerdem kümmerte er sich

Vorverkauf für „Sascha Grammel“ läuft

Emden. Er ist Zauberer, Commedian und Bauchredner – und all diese Fähigkeiten nutzt Sascha Grammel, um seinen skurrilen Puppen Leben einzuhauchen. „Puppet Comedy“ nennt er das selber, wenn er mit dem Adler-Fasan-Verschnitt Frederic Freiherr von Furchensumpf, der Schildkröte Josie oder Professor Hacke in intensive Dialoge tritt. Das neueste Programm heißt „Fast fertig“ , und das

Erfolgsgeschichte für eine universitätslose Region

Aurich. Ein sperriger Titel, doch ein flotter Vortrag. Der Leiter des Niedersächsischen Landesarchivs, Abteilung Aurich, Dr. Michael Hermann, hatte seine Studie über „100 Bände Emder Jahrbuch – Die Entwicklung der historischen Zeitschrift für ostfriesische Landeskunde im Beziehungsgeflecht zwischen „Kunst“, Staatsarchiv und Ostfriesischer Landschaft“ schon im letzten Jahr halten wollen. Nun erhielt er Gelegenheit, dies nachzuholen.

„Interkulturell“ mit reichem Programm

Emden. Unter dem bundesweiten Motto „#offen geht“ firmieren auch in Emden die interkulturelen Wochen, die bis zum 30. November dauern. Rund 30 Veranstaltungen wurden für dieses Jahr von einem Aktionsbündnis zusammengestellt. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeister Tim Kruithoffgeht es um aktuelle gesellschaftliche Themen, wie z.B. Flucht und Ankommen, Religion und Kultur, Rassismus und Rechtsextremismus, Demokratie

Hymne für Grundschule

Westoverledingen. Im Rahmen des Plattdüütskmaant hat die Grundschule Ihren eine eigene Schulhymne erhalten. Komponiert wurde das plattdeutsche Lied von der „Band ohne Noten“. Dahinter verbirgt sich der Norder Förderschullehrer Remmer Kruse. Gemeinsam mit den rund 60 Schülerinnen und Schülern hat er die neue Hymne einstudiert. Im Refrain heißt es: Wi sünd ut Ihren,en Grund to

Enormes technisches Können

Emden. Ein ungewöhnliches Ereignis vollzog sich am Spätnachmittag des Sonntags in der Schweizer Kirche. Pianistin Olga Chelova spielte die 24 Etüden mit den Opus-Zahlen 10 und 25. Ein wagemutiges Unternehmen, gehören doch diese Etüden zum Artistischsten, was die Musikliteratur zu bieten hat. Kaum je hört man alle von ihnen als Gesamtwerk in großen Häusern. Und