Schlagwort: Bildende Kunst

Drei Bilder eines neuen Zyklus vorgestellt

Emden. Der Emder Maler Klaus Frerichs, dessen Ausstellung „VerWUND(ER)ungen“ noch bis zum 28. Juli in der Johannes a Lasco Bibliothek zu sehen ist, hat in den letzten Wochen einen neuen Zyklus begonnen, den er „Kontemplation“ betitelt. Die drei ersten Gemälde dieser neuen Serie sind ab sofort in der laufenden Ausstellung zu sehen. Bibliotheks-Eventmanager Udo Bleeker

Johanna-Mühle als begehbares Kunstwerk

Emden. Es war eine Eröffnung mit viel Regen. Dennoch hatten sich rund 100 Besucher aufgemacht, um „Bewegung. Wind & Wasser“ in der Johanna-Mühle zu erleben. Die Ausstellung von Inna Vytvytska und Helmut Müller verwandelt „die Innenräume der Mühle in ein begehbares Kunstwerk“, wie die freie Kunsthistorikerin Sarah Byl in ihrer Eröffnungsrede sagte. Es hatten sich

Alles in Bewegung!

Emden. Die Kunstwerke hängen oder stehen oder sind installiert. Die Eröffnung von „Bewegung – Wind & Wasser“ kann kommen. Helmut Müller und seine ukrainische Kollegin Inna Vytvytska haben sich in der Johanna-Mühle ausgebreitet, und ihre Kunst wartet nun am 8. Juni um 17 Uhr auf die ersten Besucher. „Vier Monate harte Arbeit stecken hier drin“,

Kühle Farbigkeit, raffinierte Eleganz

Leer. Das Kunsthaus Leer hat 20 Arbeiten von Hanna Lömker-Rühmann (Jahrgang 1937) als Schenkung der Künstlerin erhalten. Derzeit sind eine Auswahl aus dem Konvolut, ergänzt um einige Leihgaben aus dem Besitz von Hanna Lömker-Rühmann, in der Einrichtung zu sehen. Bei dem Kunsthaus handelt es sich um ein Archiv für Kunst aus Ostfriesland, das seit seiner

Im Taumel der Bewegung

Emden. Am 8. Juni, wird um 17 Uhr eine Ausstellung eröffnet, von der der Künstler selber völlig begeistert ist. Helmut Müller will die Johanna-Mühle in einen Taumel der „Bewegung“, so der Titel der Präsentation, versetzen. „Wenn es einen angemessenen Ort gibt, um das Thema Bewegung darzustellen, dann doch wohl eine Mühle, die das Thema durch

Das Ästhetische im Profanen

Emden. Die Kunsthalle Emden eröffnet am Sonnabend, 18. Mai, um 18 Uhr die neue Ausstellung „Die Schönheit der Dinge – Stillleben von 1900 bis heute“. Ausgehend von eigenen Werken zeigt die neue Ausstellung insgesamt 80 Arbeiten. Deutlich wird dabei die Vielfalt, mit der die heutige Kunst das Thema immer wieder neu variiert und in neuen

Zerbrechliche Zeugnisse aus Emdens Glanzzeit

Emden. Mit Hilfe einer umfangreichen Förderung der Fielmann Group AG konnte das Ostfriesische Landesmuseum eine Folge von vier Glasbildern aus dem 16. Jahrhundert restaurieren lassen. Sie bekommen nun in den Fenstern der Gemäldegalerie ihren neuen Standort. Dargestellt sind vier Heldengestalten des Alten Testaments. Michael Engels, Leiter der Fielmann Niederlassung in Emden, hat die Relikte aus

Letzte Ausstellung in der Galerie Schnelle

Boen. Die Galerie des Künstlers Ulrich Schnelle in Boen zeigt zum letzten Mal eine Ausstellung. Nach 19 Jahren soll im August Schluss sein. Passend zu dieser Entscheidung von Ulrich Schnelle und seiner Frau Christiane Hubert-Schnelle ist der Titel gewählt worden. „The last Waltz“ heißt die Ausstellung mit Werken von Vitor Ramos (Leer) und Lutz-D. Weiss

17 „Faberianer“ zeigen ihre Kunst

Emden. In der neuen Ausstellung des Emder Kunstvereins Martin Faber e.V. zeigen 17 Mitglieder ihre aktuellen Arbeiten im Haus Zwischen beiden Sielen. Das teilt der Veranstalter mit. Die Schau mit dem Titel „Das Tor zur Kunst“ erstreckt sich über rund 250 Quadratmeter auf zwei Etagen. Schon die Eröffnung stieß auf viel Resonanz. So hätten sich

Stiftung fördert Krummhörner Künstlerin

Grimersum. Die freischaffende bildende Künstlern Helga Beisheim (Jahrgang 1942) erhält eine Förderung der bundesweit agierenden Stiftung Kunstfonds für ein Publikationsvorhaben. Das teilte sie selber mit. Insgesamt waren bei der Stiftung für unterschiedliche Förderprogramme im Jahr 2024 nahezu 3000 Bewerbungen eingegangen, 112 davon wurden bewilligt. In der Sparte „Publikationsförderung“, für die sich Helga Beisheim beworben hatte,

Graphothek soll wieder aktiviert werden

Aurich. Die Graphothek der Ostfriesischen Landschaft soll perspektivisch wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das sagte der Leiter der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft, Dr. Welf-Gerrit Otto, im Gespräch mit Kultur-in-Emden. Ein erster Schritt wurde bereits unternommen. So ist im Museum Norderney unter Einbeziehung von Werken aus der Graphothek eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstlerin Hildegard

Poesie und Energie in Linien, Farben und Worten

Emden. Die Kunsthalle steht derzeit ganz im Zeichen von Werken, die Energie ausstrahlen. Neben den „Bildern wie Energiemaschinen“ aus der Sammlung Otto van de Loo und den kraftvollen Gemälden des Expressionismus ist nun eine dritte Ausstellung einer jungen Niederländerin im Atrium des Hauses dazugekommen, die ebenfalls dynamisch präsent ist. „Lotte Wieringa. Under warm wings and

Familiengeschichte in neuer Norder Ausstellung

Norden. Das Ostfriesische Teemuseum Norden hat am Sonntag (24. März) eine Ausstellung eröffnet, in der sich malerisch idyllische Darstellungen der Stadt und ihres landschaftlichen Umfeldes mit der Geschichte einer Norder Familie verweben. „Edward Uvo Pauls. Ein Engländer in Ostfriesland“ heißt die Schau, die im überfüllten Saal des historischen Rathauses mit dem Vortrag eines Mitglieds der

Graphothek sucht Ehrenamtliche

Aurich. Die Graphothek der Ostfriesischen Landschaft sucht ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen, die Sammlung aufzunehmen und zu erschließen. Leiter der Einrichtung, Dr. Welf-Gerrit Otto, sagt: „Die Graphothek ist eine wahre Fundgrube und Schatzkammer für Kunstliebende und Kulturinteressierte.“ Um diesen für neue Vermittlungsansätze nutzbar zu machen, benötigt die Landschaft Unterstützung. Die Aufgabe, für die Ehrenamtliche gesucht werden,

Faber-Kreis wird zum Kunstverein

Emden. Der Martin-Faber-Kreis hat die Gründung zum Verein vollzogen und wartet jetzt auf die Erklärung der Gemeinnützigkeit. Ein erster Vorstand wurde ebenfalls gebildet, wie Helmut Müller auf Anfrage von KiE erklärte. Müller hatte nicht nur den Faber-Kreis wiederbelebt, sondern ist jetzt auch zum 1. Vorsitzenden des „Emder Kunstvereins Martin Faber e.V.“ gewählt worden. Der Faber-Kreis

Von der Freude am kreativen Gestalten

Emden. In der Hammerstraße macht’s die Mischung. Neben Wohnhäusern und Werkstätten von Handwerkern stehen ehemalige Industriegebäude. Vor einem dieser Gebäude geht es bunt zu. Statt eines Gartens gibt es Installationen, Riesenbilder und Natur in Töpfen, dazu eine große Terrasse. Dahinter ein Komplex, in den die Kunst im großen Stil eingezogen ist: Amuthon-Art. Hier fühlt sich

… und dennoch bleibt die Hoffnung“

Emden. Die Bilder der Ausstellung „VerWUND(ER)ungen“ von Klaus Frerichs in der Johannes a Lasco Bibliothek wurden in ihrem Entstehungsprozess begleitet von umfangreichen Briefwechseln mit Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern. Frerichs hat diese Kommunikation in einem Buch zusammengefasst: „Danse Macabre. Diskurs um einen entstehenden Gemäldezyklus“. Und dieses Buch wurde für den Rezitator Hermann Wiedenroth (aus Bargfeld, Kreis

Die Graphothek besitzt auch einen Corinth

Aurich. In der ehemaligen Graphothek der Ostfriesischen Landschaft befindet sich so manche Arbeit bedeutender Künstler. Nachdem im letzten Monat eine Radierung von Pierre-Auguste Renoir vorgestellt wurde, ist es im Monat Februar eine Farblithographie von Lovis Corinth (1858 bis 1925), die in leuchtendem Rot eine Geschichte aus der Welt der Götter erzählt. Die hier gezeigte Graphik

Geschichten aus der Gemäldegalerie

Emden. Die neu gestaltete Gemäldegalerie war das Thema der Neuen Dienstagsrunde, zu der sich etwa 20 Mitglieder von 1820dieKUNST im Ostfriesischen Landesmuseum eingefunden hatten. Kuratorin Dr. Annette Kanzenbach erläuterte den Besuchern ihr Konzept mit zweireihiger Hängung und Einbindung von Gemälden, die im Rahmen der Aktion „Paten retten Museumsschätze“ restauriert und ausstellungsreif gemacht werden konnten. Dabei

Platzgewinn durch Umgestaltung

Emden. Die Gemäldegalerie im Ostfriesischen Landesmuseum ist neu gestaltet worden. Kuratorin Dr. Annette Kanzenbach hat damit die Möglichkeit eröffnet, mehr Bilder zu präsentieren, diese zeitlich oder thematisch besser zuzuordnen und zugleich den Sammlungsbestand zu verdichten. Auch die Geschichte der Sammlung, die der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer gehört, lasse sich so vorteilhafter zeigen.

Allerlei Persönliches beim Familientreffen

Emden. Die Eröffnung der Ausstellung zum 100. Geburtstag des Galeristen und Stifters Otto van den Loo (1924 bis 2015), „Bilder wie Energiemaschinen“ im übervoll besetzten Atrium der Kunsthalle brachte viel Persönliches über den Mann zutage, der der Kunsthalle mehr als 200 Werke seiner privaten Sammlung übereignete. Aus diesem Anlass hatte sich die gesamte Familie Van

„Neues ästhetisches Lebensdeutungslicht“

Emden. Mehr als 200 Besucher kamen am Sonntag (4. Februar) zur Eröffnung der Ausstellung des Emder Künstlers Klaus Frerichs in die Johannes a Lasco Bibliothek. Die Schau heißt „Ver(WUND)ERungen“ und bietet einen Querschnitt durch 40 Jahre künstlerisches Schaffen. Kombiniert wurde dieses Opening mit einer Sonntagsmatinée, die sich musikalisch mit dem künstlerisch vielschichtigen malerischen Ansatz Frerichs‘

Bleibendes Kompliment für die Bibliothek

Dokumentation der Eröffnungsrede von Professor Dr. Kestutis Daugirdas, wissenschaftlicher Vorstand, anlässlich der Ausstellung „Ver(WUND)ERungen“ von Klaus Frerichs in der Johannes a Lasco Bibliothek am 4. Februar 2024 Emden. „Bereits wenn man diesen altehrwürdigen Raum betritt, der vor bald dreißig Jahren zum neuen Leben erweckt wurde, merkt man sofort seine wundersame Verwandlung. Unter und neben den

Verwundernde Verwandlungen

Emden. „Oh, das kenne ich ja noch gar nicht“, sagt Gabi Frerichs – und schaut erstaunt auf die Leinwand, die groß und hochformatig auf der Staffelei lehnt. Klaus Frerichs, Gymnasiallehrer im Ruhestand und bildender Künstler ohne Ruhestand, hat – mal eben so – am Sonntag eine Idee für ein neues Gemälde gehabt und gleich mit

Bücher über Bilder

Emden. Wenn Klaus Frerichs seine markanten Werke malt, ausstellt oder als Datei an seinen großen Freundes- und Bekanntenkreis weiterleitet, dann ergeben sich innerhalb kurzer Zeit Gespräche über seine Bilder. Meinungen, Ansichten, Fragen gehen hin und her. Man setzt sich auseinander. Intensiv und offen. So ging es auch mit „Danse Macabre“, einem zehnteiligen Zyklus, der innerhalb

Ein Renoir in der Graphothek

Aurich. Die Graphothek war eine Einrichtung der 80er Jahre. Jeder sollte zum Zwecke der kulturellen Bildung echte Kunst für sein Zuhause für eine gewisse Zeit leihen können. Die Graphothek der Ostfriesischen Landschaft besteht immer noch und ist heute untergebracht im Sammlungszentrum für historisches ostfriesisches Kulturgut (ShoK). Dieses wurde im letzten Jahr in der ehemaligen Blücher-Kaserne

Norderneyer Museum würdigt Hildegard Peters

Norderney. Das Museum Nordseeheilbad Norderney würdigt die Malerin Hildegard Peters, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Das teilt die Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft mit. Denn die bei der Agentur angesiedelte Graphothek steuerte einige Werke als Leihgaben bei. Das sind neben Werken von Hildegard Peters Arbeiten von Marc Chagall, Flip van der Burgt,

Künstler-Verband gründet sich neu

Ostfriesland. Zum Ende des Jahres 2023 löst sich der Berufsverband bildender Künstler in Ostfriesland (BBK) in seiner bisherigen Struktur auf. Statt dessen soll es ein digitales Netzwerk geben, das als „Kollektiv KünstlerInnen in Ostfriesland“ (KKO) firmieren soll. Das teilt Hartmut Bleß für den einstigen BBK mit. Man reagiere mit der Umwandlung auf die veränderten Bedingungen

FDP will sich für Kunstschaffende einsetzen

Emden. Die FDP-Fraktion möchte für Kunstschaffende in der Stadt Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Arbeiten schaffen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Emder Rat, Hillgriet Eilers, hat deshalb die Aufnahme des Themas in die Tagesordnung des nächsten Kulturausschusses beantragt. Klagen, dass es in Emden wenig Ausstellungsmöglichkeiten gebe, waren der Ausgangspunkt für Überlegungen, Abhilfe zu schaffen. Dabei hat Hillgriet

Zum letzten Mal: „Gisberts Schätze“

Pilsum. Die Weberlohne – eine kleine Gasse in Pilsum, von der aus der Blick direkt auf die Kreuzkirche fällt. Das Grab des Malers Gisbert Wilhelm liegt an der Friedhofsmauer. „Er könnte von dort aus direkt auf sein Haus schauen“, sagt Margit Fischer. Sie war 40 Jahre lang die Lebensgefährtin des Pastell- und Ölmalers und hat