Emden. Mit einem überaus qualitätvollen Konzert überzeugte das Residenzorchester Baden-Württemberg am Silvesterabend gleich zweimal seine Gäste im Festspielhaus am Wall. Zwar erfreute es auch mit Tritsch-Tratsch-Polka und Radetzky Marsch, aber insgesamt fiel das Programm ungewöhnlich speziell aus. Dem Beginn mit Mozarts eingängiger Ouvertüre zur Oper „La Clemenza di Tito“ – folgte ein gewollter „Stilbruch“ ins
Emden. Seit 20 Jahren besteht das Stadtorchester Emden. Im Festspielhaus am Wall wurde in diesem Jahr der Geburtstag groß gefeiert (KiE berichtete). Nun beendete das Sinfonische Blasorchester das Jahr mit einem Weihnachtskonzert in der Neuen Kirche vor einer sehr ansehnlichen Zahl von Besuchern. Zu hören war Weihnachtliches aus dem deutschen und angloamerikanischen Sprachraum – stimmungsvoll
Emden. Eine „delikate Freude am Dasein“ wollten die Musiker vermitteln, hatte Professor Dr. Kęstutis Daugirdas eingangs festgestellt. Der wissenschaftliche Vorstand der Johannes a Lasco Bibliothek eröffnete die letzte Sonntagsmatinée des Jahres mit einem Hinweis auf das „denkwürdige“ Jahr, das mit dem 30-jährigen Jubiläum der Bibliothek, einer spektakulären Ausstellung und gut besuchten Lesungen, „würdevoll“ begangen worden
Emden. Zum dritten Mal diesem Jahr war das Marinemusikkorps Wilhelmshaven in Emden , und immer war die Resonanz groß. So entwickelte sich auch das Adventskonzert in der Martin-Luther-Kirche vor rund 500 Besuchern zu einem höchst abwechslungsreichen Abend. Schon die weihnachtliche Eröffnungsmusik, in der verschiedene deutsche und englische Weihnachtslieder zu einem Ganzen komponiert worden waren, bot
Emden. Alle Jahre wieder – das Adventskonzert der Ostfriesischen Volksbank eG in der Johannes a Lasco Bibliothek. In diesem Jahr mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit und dem Aris-Quartett. Rund 280 Gäste füllten vor allem das Mittelschiff der Bibliothek, als Kirschnereit mit einem kleinen Chopin-Programm das Konzert begann – lyrisch, genüsslich und klangschön gestaltete er das
Emden. Zwei großartige Schwergewichte der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts brachte das Armenian State Symphony Orchestra ins Festspielhaus am Wall: Aram Khachaturians Violinkonzert in d-Moll und Tschaikowskis Jugendwerk, die 1. Sinfonie in g-Moll, mit der Opuszahl 13. Allein die Zahl der Musiker erzeugte dabei einen enormen Schwung: 80 Streicher, Bläser, Percussionisten ließen keine Zweifel
Emden. Sie verfügt über knapp 3000 Pfeifen, wiegt etwa zwölf Tonnen und ragt 10,50 Meter in die Höhe: die Orgel der Martin-Luther-Kirche aus der Hamburger Werkstatt des 1976 verstorbenen Orgelbauers Rudolf von Beckerath, die 1995 von Orgelbaumeister Hans Ulrich Erbslöh realisiert wurde. An ihrem 30 Geburtstag gab es ein großartiges Konzert mit dem Organisten Tobias
Weener. Es war ein Konzert von exquisiter Eleganz, das Aleksandra und Alexander Grychtolik im Organeum in Weener mit feinem Gespür für wirkungsvolle musikalische Präsentation spielten. Ihr Programm war dabei ebenso ungewöhnlich, wie ihr eloquentes Spiel auf zwei Cembali, die zum Bestand des Hauses gehören: Das Cembalo von Christian Zell (Hamburg), hatte der fürstliche Hof in
Emden. Das Stadtorchester Emden, ein sinfonisches Blasorchester, hat seinen 20. Geburtstag mit einem Konzert im Festspielhaus am Wall gefeiert. Gast-Musiker und ehemalige Mitglieder, die heute zwischen Wismar und Freiburg verstreut sind, waren hinzugekommen, und so präsentierte sich dem Publikum ein 70-köpfiges Ensemble im ausverkauften Haus. Das Programm war ein Mix aus fetzig, klassisch, romantisch und
Emden. Zu einer musikalischen Vesper hatten Daniela Dammert (Gesang) und Brigitte Höhn (Orgel, E-Piano) in die katholische Kirche St. Michael eingeladen. „Mystische Stunden – herbstlich Willkommen“ hieß das Programm, das die beiden Musikerinnen in der gerade vollständig renovierten Kirche präsentierten. Das kleine Konzert sei, so sagte Renate Schirrmann vom katholischen Pfarrgemeinderat, das erste, das im
Weener. Ein hinreißendes Konzert mit Alter Musik bot das Ensemble „Theatrum Affectuum“ in der Georgskirche in Weener. Die vier Musiker spielten Werke seit der Spätrenaissance bis hin zum Spätbarock, wobei der älteste Vertreter der Komponist Erasmus Lapicida war, dessen Lebensdaten noch ins 15. Jahrhundert reichen, und der jüngste Baldassare Galuppi, der ins 18. Jahrhundert gehört.
Emden. John Rutter – zeitgenössischer britischer Komponist, Dirigent, Arrangeur – ist 80 Jahre als geworden, und in Emden gibt es ein Konzert, das ausschließlich Chorwerke, Instrumentalstücke und eine Suite mit Solistin von ihm vorstellt. So geschehen am Sonnabend (27. September) in der Martin-Luther-Kirche unter Leitung von Kantor Marc Waskowiak. Eine Suite for Strings entwickelte sich
Freepsum. Da hatte der Kultur-Gulfhof Freepsum ganz besondere Künstler mit einem höchst reizvollen Programm engagiert. Auf der großen Bühne der Scheune erklang spanische Musik der Renaissance, des Frühbarock und des Barock, dazu zwei französische Kompositionen des Impressionismus. Neben fünf Musikern – das Ensemble „Concierto Ibérico“ – traten ein Erzähler und eine Tänzerin auf. Das alles
Emden. Der Auftritt hatte es in sich: groß, schlacksig, mit hochelegantem Anzug kommt Martin Stadtfeld auf die Bühne des Festspielhauses am Wall, hockt sich auf einen sehr niedrigen Klavierhocker, die Tasten fast vor der Nase, verstaut die langen Beine unter dem Flügel – und legt los: Mendelssohns Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in
Emden. Zum 220. Geburtstag hatte der Singverein Emden ein Konzert geplant, das zwei Klassiker der Chorliteratur umfasste: Felix Mendelssohn-Bartholdys „Lobgesang“ und Giacomo Puccinis „Messa di Gloria“. Zudem gehört Mendelssohn-Bartholdy zu den erklärten Lieblingskomponisten der Sängerinnen und Sänger. So war es denn eine Veranstaltung, die mit Blick zurück womöglich voller Wehmut hätte ausfallen können. Tat sie
Dornum. 1711. Karl VI. wird Kaiser der Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie wird liquidiert. Die Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel feiert Premiere am Queen’s Theatre in London. Der russische Zarewitsch Alexei von Russland heiratet Charlotte Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel. Und in Dornum wird eine neue Orgel gebaut. Meister Gerhard von Holy (1687
Emden. „Das war ein wirklich schöner Abend“, sagt eine Besucherin der musikalischen Lesung „Die Witwe“ und schmunzelt noch im Nachhinein vor sich hin. Die Veranstaltung selber, die in der Altreformierten Kirche in der Osterstraße stattfand, endete mit schallendem Gelächter und donnerndem Applaus für ein neunköpfiges Ensemble, das eine spezielle Art humoristischer Unterhaltung geschaffen hat. Ingredienzien:
Jennelt. Organist Jörg Jacobi ist von der Orgel des Johann Friedrich Constapel aus Wittmund ganz verzaubert. Das kleine Instrument von 1738 – gebaut für die reformierte Kirche zu Bargebur, dann nach Hamswehrum gebracht und schließlich in Jennelt aufgebaut – besticht durch seinen schönen Klang, der vielfache Ausprägungen zeigt. Zwar verfügt die Orgel nur über ein
Emden. „Ich habe alle Konzerte der Musikkorps aus Wilhelmshaven und Münster gehört, aber das heutige Konzert mit dem Marinemusikkorps Wilhelmshaven war das beste.“ Der ältere Herr schüttelt immer noch ungläubig den Kopf angesichts eines Programms, das selbst einige junge Leute begeistert zum Sesseltanz animierte. Fregattenkapitän Matthias Prock musste in seinem symphonischen Blasorchester zwar einige Positionen
Emden. Einen eindrucksvollen Einstieg in den Frühling erlebten die Besucher der Sonntagsmatinée in der Johannes a Lasco Bibliothek. Sopranistin Vilma Pigagaitė hatte mit Miriam Griess (Violoncello) und Leonid Dorfman (Klavier) erfahrene Musiker an ihrer Seite, die ein ungewöhnliches Programm präsentierten, das das Motto des Vormittags „Licht und Schatten“ umsetzte. Schon der Einstieg mit Lied und
Emden. „Dichterinnenliebe“ heißt ein Programm des Duos „Edda & Flute“ aus Norden. Dieses gastierte in der sehr gut besuchten Mennoniten-Kirche in der Brückstraße. Dort sitzen die Gäste an Tischen, bewirtet mit Wein und Knabbereien, während die Künstlerinnen vor der Kanzel Platz finden. Edda Liebermann mit ihrem rund 17 Kilo schweren Konzertakkordeon und Frauke Stenger mit
Aurich. Dem „Guten, Schönen, Wahren“ wollen sie dienen – nicht nur in diesem Jahr, aber 2025 ganz besonders. Die „Macher“ der Gezeitenkonzerte. Daher lautet das Motto „Hoffnung!“, und Matthias Kirschnereit, künstlerischer Leiter des Festivals, wünscht sich nachdrücklich: „Mögen unsere Konzerte ein Zeichen der Hoffnung sein.“ Die Chancen dafür stünden gut, denn das hochkarätige Programm spreche
Emden. Wer dieses Konzert nicht gehört hat, der hat wirklich etwas versäumt. Das Festspielhaus am Wall war dann auch nahezu voll besetzt – und das Publikum reagierte völlig begeistert. Zu Gast war das Tschechische Symphonieorchester Prag mit rund 60 Musikern unter Leitung von Robert Kružik. Als Solist spielte Matthias Kirschnereit, Pianist, Hochschullehrer und künstlerischer Leiter
Leer. Sie waren engste Freunde, und selbst der Tod hat dieser innigen Freundschaft nichts anhaben können. Sie wirkt immer noch nach. Der Künstler Zoppe Voskuhl (gestorben 2019) und der Musiker Otto Groote kannten sich seit ihrer Jugendzeit. Zoppe war 18, Otto 15 als sie das erste Mal aufeinander trafen. Die Chemie stimmte von Anfang an.
Emden. Vor drei Jahren spielte er schon einmal in Emden – Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 (KV 414), damals in der Johannes a Lasco Bibliothek. Nun war Justus Eichhorn wieder da und konzertierte mit der Philharmonie Lemberg unter Gudni A. Emilsson im Festspielhaus am Wall. Gut 300 Besucher waren dabei. „Das ist sehr gut für ein
Weener. Wie hört sich ein fürstliches Cembalo an? Fürstlich, natürlich. Füllig im Klang. Aufblühend im Ton. Das Organeum in Weener hatte zu einer neuen Veranstaltungsreihe eingeladen. Titel: „Musikalische Winterreisen“. Die erste „Reise“ des Formates stellte ein Cembalo von 1741 aus der eigenen Instrumentensammlung vor – anhand einiger Kompositionen von Georg Böhm, Johann Sebastian Bach und
Norden. Vier Brüder – David, Lukas, Jonathan und Fabian Hanke -, vier Instrumente, ein Konzert. Die Hanke-Brothers haben das Eröffnungskonzert des Kleinkunstprogramms 2025 der Bürgerstiftung Norden gestaltet– und sie taten dies mit viel Enthusiasmus und noch mehr Esprit. Das Publikum war schnell für die jungen Musiker eingenommen, die höchst sympathisch auf der Bühne agierten, ihr
Emden. Wer am Silvestertag nach einem heiteren Kulturprogramm zum Jahresabschluss suchte, war im Festivalhaus am Wall gut bedient. Dort gastierte das Casanova Society Orchestra – zehn Musikerinnen und Musiker aus Berlin, die mit ausgefeilter Moderation und musikalischem Geschick die 20er Jahre wieder aufleben ließen. Zwischen Pop-Ballade und Operette, zwischen Charleston und Walzer, zwischen Jazzstandard und
Engerhafe. Zum 15. Mal hat „zwischen den Jahren“ das dreitägige gleichnamige Folkfestival des Vereins „Kunst und Kultur in Ostfriesland e.V.“ im Gulfhof Ihnen stattgefunden. Mitinitiator Otto Groote konnte seine Begeisterung am Sonntag (29. Dezember) kaum zügeln. „Großartig“ sei alles gelaufen. Die Musiker – konzentrierte Power und höchst harmonisch im Umgang miteinander und mit den Gästen.
Emden. Vom ersten bis zum letzten Ton war die Sonntagsmatinée am 3. Advent in der Johannes a Lasco Bibliothek ein vollständig durchkomponiertes Erlebnis mit einer subtilen Botschaft: „Singet, spielet, jubilieret“. Jede der fünf barocken Kompositionen bot neue Aspekte, stolze Klänge, vielfältige musikalische Ansichten. Das begann schon mit der Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“. Dazu
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