Schlagwort: Ostfriesisches Landesmuseum

Ein „Stück Heimat“ kehrt zurück

Emden. Die jüngst erfolgte Schenkung von rund 80 Stück Delfter Fayencen an 1820dieKUNST für das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist die umfangreichste seit längerer Zeit. Das sagte die Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin am Museum, Dr. Annette Kanzenbach, bei einem Besuch des Bremer Stifter-Ehepaares Angelika und Dr. Sunke Herlyn. Zwar habe es immer wieder Zuwächse gegeben – zuletzt

Fayencen aus ostfriesischen Bauernstuben

Emden. Die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (kurz: 1820dieKUNST) hat eine besondere Schenkung für das Ostfriesische Landesmuseum erhalten. Rund 70 Delfter Fayencen aus dem Besitz der Familie Herlyn (Bremen / Göttingen) sind übergeben worden – darunter sehr seltene Stücke aus Friesischer Majolika und einige kleinere Figuren – ebenfalls aus der Irdenware. Die Fayencen,

Zartes Farbenspiel des Lichtes

Im Rahmen einer Serie stellt „Kultur in Emden“ (KiE) in den kommenden Wochen Objekte aus dem Bestand von 1820dieKUNST vor, die im Rahmen der Aktion „Paten retten Museumsschätze“ bis Ende Dezember im Ostfriesischen Landesmuseum zu sehen waren. Mehr als 30 Objekte und Gemälde fanden dabei Paten, aber der Bedarf nach Restaurierungen ist wesentlich größer. 1.

Zahl der „KUNST“-Paten steigt auf über 30

Emden. Die Aktion von 1820dieKUNST „Paten retten Museumsschätze“ im Ostfriesischen Landesmuseum hat im Rahmen der Finissage am Mittwoch (28. Dezember) noch einmal eine ganze Reihe neuer Patenschaften initiieren können. So entschloss sich der Rotary-Club Emden, ein Zunftschild der Schuhmachergilde von 1796 restaurieren zu lassen. Aber auch mehrere Privatleute ließen Gemälde für sich vormerken. Insgesamt können

Riesenandrang bei „Melanie Schulte“

Emden. Der Run auf die aktuelle Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum „Melanie Schulte – Schiff, Unglück, Mythos“ hat dazu geführt, dass die im Rummel geplante Eröffnungsveranstaltung wegen Überfüllung geteilt werden musste. Während Museumsleiterin Jasmin Alley und Oberbürgermeister Tim Kruithoff im Rummel sprachen, improvisierten der Kultur- und Medienschaffende Edzard Wagenaar und der wissenschaftliche Mitarbeiter im Landesmuseum, Aiko

Ein Schiffsuntergang aus musealem Blickwinkel

Heute wird die Ausstellung „Melanie Schulte – Schiff, Unglück, Mythos“ um 18.30 Uhr eröffnet Emden. Der Ausstellungsraum im Ostfriesischen Landesmuseum ist nur 230 Quadratmeter groß, aber er wird eine Fülle von Aspekten rund um den bis heute ungeklärten Untergang des in Emden gebauten Mehrzweckfrachters „Melanie Schulte“ im Dezember 1952 präsentieren. Darüber wurde am Freitag (16.

10 000 Euro für „Melanie Schulte“

Emden. Niedersächsische Sparkassenstiftung und Sparkasse Emden fördern die Ausstellung „Melanie Schulte – Schiff, Unglück, Mythos“, die am 21. Dezember im Ostfriesischen Landesmuseum eröffnet wird, mit 10 000 Euro. Das teilt die Pressestelle des Museums mit. Museumsdirektorin Jasmin Alley sieht dies „auch als Wertschätzung der Arbeit der Beteiligten“. Jens Jann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Emden, betont die

20 Paten retten Emder Museumsschätze

Emden. Rund 20 Objekte der kleinen Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum mit dem Titel „Paten retten Museumsschätze“ können restauriert werden. Für sie haben sich Paten gefunden, die die Kosten übernehmen. Das teilt die Pressestelle des Museums mit, die zugleich darauf hinweist, dass die Schau bis zum Jahresende verlängert wird. Das Projekt „Paten retten Museumsschätze“ ist seit

Neue ästhetische Strahlkraft

Emden. Die Restaurierung der beiden großen Rathaus-Gemälde des Malers Johannes Verhagen ist abgeschlossen. „Moses schlägt Wasser aus dem Felsen“ und „Das Urteil des Salomo“, datiert 1577 und 1576, sind damit gesichert. „Jetzt sieht man auch, dass beide Bilder von ein und demselben Künstler gemalt wurden, und man erkennt ihre hohe künstlerische Qualität“, konstatiert Dr. Annette

Patenschaften sind ins Rollen gekommen

Emden. Es waren nicht so viele Gäste da, wie erhofft, aber die, die anwesend waren, stellten sich nahezu alle als Paten zur Verfügung, die gewillt sind, Museumsschätze zu retten. Die Aktion von 1820dieKUNST im Ostfriesischen Landesmuseum Emden ist am Sonntag (2. Oktober) angelaufen, und eine ganze Reihe von Museumsstücken, die bisher aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes

Neue Wertschätzung für alte Museumsstücke

Emden. Die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer hat gestern ihre Aktion „Paten retten Museumsschätze“ gestartet. Gesucht werden Kunstfreunde, die für die Restaurierung musealer Objekte eintreten und bereit sind, die Kosten dafür zu tragen. Die Initiative, die mit großem Erfolg 2005 erstmals durchgeführt wurde, richtet sich in diesem Jahr auf 50 Ausstellungsstücke aus dem

Clementiner-Schlüssel ist jetzt im Museum

Emden. Der Freundes- und Förderkreis des Ostfriesischen Landesmuseums hat am Montag, 5. September, 1820dieKUNST offiziell einen silbernen Schlüssel der Clementiner-Bruderschaft von 1837 übergeben. Vorsitzender Dr. Gerold Eilers hatte den Schlüssel – 12,5 Zentimeter lang, 103 Gramm schwer, aus 13-lötigem Silber gefertigt – beim Kunsthandel Helga Matzke in Grünwald bei München für 4700 Euro erworben (KiE

Die Amtskette im Museum

Emden. Das Ostfriesische Landesmuseum stellt derzeit die Amtskette des Emder Oberbürgermeisters in einer Kabinett-Präsentation aus, die sich – allerdings nicht nur – an Kinder ab zehn Jahren richtet. In der Ausstellung wird als eine Art Comic-Strip die Geschichte des Hoheitszeichens erzählt, und es wird in fünf Schritten über zwei Comic-Gestalten mitgeteilt, warum die Amtskette sich

Die „Tragfähigkeit“ des Kaiser-Bildnisses

Kommentar zur Amtsketten-Diskussion von Ina Wagner Emden. Als die Amtskette 2002 in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde, geschah dies, weil sich der Kaiserbesuch zum 100. Mal jährte, der mit der Neustrukturierung und dem Ausbau des Emder Hafens verknüpft war. Außerdem bedeutete dieser Besuch in einer kleinen Stadt ganz am Rande des Reiches eine enorme Ehre,

Förderverein kauft Schlüssel der „Clementiner“

Emden. Der Förderverein des Ostfriesischen Landesmuseums hat einen silbernen Schlüssel der Clementiner-Bruderschaft zu Emden aus dem Jahr 1837 gekauft. Das 12,5 Zentimeter lange und 103 Gramm schwere Stück aus 13-lötigem Silber wurde von dem Kunsthandel Helga Matzke in Grünwald bei München angeboten. Gerold Eilers, Vorsitzender des Freundeskreises ließ sich diese Offerte nicht entgehen. Er informierte

Kunstgeschichte als Leidenschaft

Zum 90. Geburtstag von Dr. Helmut Eichhorn am 27. Juni 2022 Emden. Seinen Dienst in Emden trat der Kunsthistoriker Dr. Helmut Eichhorn vor 54 Jahren an. Im Amt war er 29 Jahre. Doch was sich zahlenmäßig übersichtlich darstellt, das war eine höchst aufwendige Dienstzeit, für ihn selber auch eine anstrengende Zeit, in der Eichhorn gleichzeitig

Landesmuseum zeigt Ausstellung zu „Melanie Schulte“

Emden. Das Ostfriesische Landesmuseum plant eine Ausstellung zum Emder Stückgutfrachter „Melanie Schulte“, der im Dezember 1952 aus bis heute nicht geklärten Gründen im Nordatlantik unterging. Das erklärte die Direktorin des Hauses, Jasmin Alley, am Mittwoch (4. Mai) im Rahmen der Mitgliederversammlung des Freundes- und Förderkreises des Ostfriesischen Landesmuseums e.V. Details gab sie noch nicht preis.

Perfide „Erfolgsbilanz“

Emden. Georg Kö machte es gründlich. Sein Vortrag über „Emden und der Kunstraub im Nationalsozialismus – Ein Beitrag zur Geschichte von 1820dieKUNST und der Stadt Emden in Zeiten des Unrechts“ trug nicht nur einen langen Titel, sondern führte die rund 40 Besucher des Vortrags geradezu in die Grundzüge der Provenienzforschung ein. Was Kö zu sagen

Viel Gemischtes beim Schätztag

Emden. Die ersten Interessenten standen schon vor 10 Uhr vor der Tür des Ostfriesischen Landesmuseums Emden, um von Spielzeug-Expertin Bettina Dorfmann ihre Puppen und Plüsch-Tiere schätzen zu lassen. Allerdings wollten sich die wenigsten wirklich von ihren Schätzchen trennen, versicherte Bettina Dorfmann, die selber Sammlerin von Barbie- Puppen ist und mit ihrem Bestand gerade die aktuelle

Eine Schatzkiste wurde gehoben

Emden. Der wieder aufgefundene sogenannte „Zettelkasten“ der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (1820dieKUNST) ist noch nicht abschließend ausgewertet und kann noch viele Überraschungen bergen. Das wurde im Rahmen eines Vortrags der Historikerin Berit Tottmann deutlich. Sie hatte die rund 4000 Zettel, die der Kasten enthält, im Sommer 2021 digitalisiert (KiE berichtete). Der Provenienzforscher

Ein Emder Jubiläum mit Perspektive

Emden. Nein, er hatte kein Präsent dabei. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kunst, Björn Thümler, kam zur Jubiläumsfeier der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer in der Neuen Kirche ohne alles – und Oberbürgermeister Tim Kruithoff machte einen Scherz daraus. Der Minister sei sicher froh darüber, dass dieses Mal in Emden kein pekuniären

Ein Zettelkasten als „Urquelle“

Emden. Johannes Berg, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, wollte im März 2021 eigentlich nur das Archiv der KUNST ein wenig aufräumen und hatte sich deshalb im Magazin der Ostfriesischen Landschaft in Borssum eingefunden, wo die Unterlagen aufbewahrt werden. Was er dann im Keller des Magazins fand, verschlug nicht nur ihm den

Den Funkenflug anregen

Emden. Sie hat Tee zubereitet – und eine Zwei-Liter-Kanne mit Kaffee. „Unsere Kaffeemaschine kann nur solche Riesenmengen kochen“, sagt Jasmin Alley und zuckt die Achseln. Doch ob Kaffee oder Tee auf den Tisch kommen, ist ihr eigentlich egal. „Ich bin da anpassungsfähig.“ Anpassungsfähig zu sein, viele Dinge aufnehmen zu können und, wie sie selber sagt,

„Es soll etwas Tolles werden!“

Emden. Rund 72 Informationstafeln zur Geschichte Emdens stehen derzeit an speziellen Stationen innerhalb des Stadtgebietes. Nun sollen die dort präsentierten Informationen zu einem Buch zusammengestellt werden. Einen entsprechenden Antrag hatte die FDP-Fraktion gestellt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter im Ostfriesischen Landesmuseum, Aiko Schmidt, befasst sich derzeit damit, gemeinsam mit einer Grafikerin eine geeignete Form für die Veröffentlichung

Wie Emdens Museum künftig funktionieren soll

Emden. Die neue Direktorin des Ostfriesischen Landesmuseums, Jasmin Alley, hat im Rahmen des jüngsten städtischen Kulturausschusses ihre Vorstellungen für ein zukunftsfähiges Museum präsentiert. Die Vision, die sie entwickelte, sei „noch abstrakt“, orientiere sich aber am aktuellen Diskurs, sagte Alley. Dabei geht sie davon aus, dass die Menschen einer Region selber die besten Experten sind und

„Der heikelste Moment ist geschafft“

Emden. Die Dresdner Restauratorin Sybille Kreft hat den Auftrag zur Restaurierung des Porträts der Tecla von Diepold (1547 bis 1611), Großnichte von Graf Edzard dem Großen, erhalten. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Ostfriesischen Landesmuseum bekannt. Die Expertin hat bereits erste Schritte zur Rettung des schwer geschädigten Gemäldes aus dem Jahr 1595 unternommen. Der

Das meistverkaufte Spielzeug aller Zeiten

Emden. Das Ostfriesisches Landesmuseum Emden zeigt als nächste Ausstellung „Busy Girl – Barbie macht Karriere“. Dabei handelt es sich um eine Wanderausstellung zur Barbie-Puppe. Vom 5. Dezember bis zum 28. August des nächsten Jahres sind die Puppen zu sehen. Einzelne Figuren, aber auch ganze Szenen illustrieren in der Schau Arbeitswelten von Frauen seit den 1950er

Erster Arbeitstag für neue Museumsdirektorin

Emden. Die neue Direktorin des Ostfriesischen Landesmuseums, Jasmin Alley (Jahrgang 1982), hat am Mittwoch, dem 1. Dezember, ihren Dienst angetreten. In Begleitung von Oberbürgermeister Tim Kruithoff, dem Vorsitzenden von 1820dieKUNST, Gregor Strelow, und der kommissarischen Leiterin des Hauses, Kerstin Rogge-Mönchmeyer, führte sie ein erster Rundgang durch die Dauerausstellung. Sie habe einen herzlichen und warmen Empfang

Was Bernie einst gegessen hat

Emden. In einem Kooperationsprojekt zwischen den Berufsbildenden Schulen II und dem Ostfriesischen Landesmuseum hat sich die Klasse 1 der Hotelfachschule Emden unter ihrem Fachlehrer Christian Mutter mit den Essensgewohnheiten von Bernie beschäftigt. Bernie ist der Kosename der Moorleiche von Bernuthsfeld, die im Landesmuseum in einem Sonderausstellungsbereich präsentiert wird. Sie stammt aus dem späten 7. oder

„Bemerkenswert, was hier geleistet wurde“

Emden. Das Niedersächsische Netzwerk aller Provenienzforscher hat sich vor einigen Tagen im Ostfriesischen Landesmuseum Emden getroffen. Das teilte das Museum in einer Pressemitteilung mit. Im Rahmen der Tagung fanden Arbeitsgespräche und ein ausführlicher Abschlussbesuch der bis 14. November gezeigten Sonderausstellung „Komplizenschaft. Die Sammeltätigkeit von Kunst und Stadt Emden während der NS-Zeit im Fokus der Provenienzforschung.“