Teil 2 Der Gedenkstein auf dem Emder Wall wird heute 100 Jahre alt. Die Geschichte eines Denkmals. Theodor Allwardt ist zu diesem Zeitpunkt nicht nur für den Sonderausschuss, sondern auch für den Magistrat tätig. Denn die Stadt betreibt parallel zu den Bemühungen des Ausschusses einen eigenen Plan für die Schaffung einer Ehrung für die Beamten,
Aurich. Der 23. Tag der Ostfriesischen Geschichte, veranstaltet von der Landschaftsbibliothek und dem Niedersächsischen Landesarchiv Abteilung Aurich, zum Thema Zwangsarbeit fand breite Resonanz. Zwei Vorträge standen am Vormittag auf dem Programm, nachmittags ging es mit 40 Interessierten nach Engerhafe, wo eine Führung angeboten wurde. Dr. Rolf Keller von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gab in seinem
Gemeinsam organisieren sie am 26. November einen Weihnachtsmarkt Timmel. Die Gastronomen aus Timmel haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für den Luftkurort zu werben, ihn positiv ins Bewusstsein von Gästen zu bringen und vor allem darauf aufmerksam zu machen, dass man sich ganzjährig als Ort zum Wohlfühlen präsentiere. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz thematisiert. „Vor
Leer. Jedes Jahr im November lädt die Graphische Gesellschaft zu einem Basar ins Leeraner Zollhaus ein. Neben Ausstellungen der Mitglieder, die sich in kleinen Kojen präsentieren, gibt es Kunstgewerbe und vieles rund ums Buch zu sehen. Nach zweijähriger Zwangspause konnten zwölf der derzeit 15 Mitglieder der Gesellschaft am Totensonntag wieder Gäste empfangen. „Wie haben natürlich
Emden. Lemberg, ukrainisch Lwiw, liegt im Westen des Landes, zählt rund 730 000 Einwohner und beheimatet das Lemberger Kammerorchester. Dieses gastierte am Sonnabend auf Einladung von KulturEvents in Emden – und spielte in der Johannes a Lasco Bibliothek Mozart und Haydn. Sie spielten ausgesprochen gut, auch wenn das hinreißende Oboen-Konzert, das noch vor der Pause
Auszeichnung für Verdienste um die plattdeutsche Sprache wurde in Hinte vergeben Hinte. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Johann Saathoff (SPD), ist der neue Träger des Keerlke-Preises für Verdienste um die plattdeutsche Sprache. Die Auszeichnung wurde ihm am Freitagabend im Hotel Novum in Hinte überreicht. Dazu hatten sich zahlreiche Vertreter
Emden. Obwohl die Evangelisch-reformierte Kirche zu den kleinsten Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschalnd (EKD) gehört, will sie ihre Eigenständigkeit behalten. Zudem möchte die Kirche – allen bestehenden und sich noch anbahnenden Problemen zum Trotz – ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Das sagte der stellvertretende Präses Jakobus Baumann im Rahmen einer Pressekonferenz am Tagungsort, der Johannes
Emden. 100 Jahre Emder Jahrbuch stellte der Leiter des Niedersächsischen Landesarchivs Abteilung Aurich, Dr. Michael Hermann, im Rahmen der Neuen Dienstagrunde von 1820dieKUNST vor. In diesem Säkulum sind mehr als 100 Bände der einzigen wissenschaftlichen Zeitschrift Ostfrieslands erschienen. Das sei „eine beachtliche Leitung“, lobte Hermann, ehe er in die Geschichte und die Entwicklung des Emder
Aurich. Die Ostfriesische Landschaft hat einen Kindergarten, drei Grundschulen und eine KGS für ihr mehrsprachiges Engagement ausgezeichnet. Dass es dabei nicht nur um Plattdeutsch geht, macht Landschaftspräsident Rico Mecklenburg deutlich. Zudem verwies er darauf, dass mehrsprachige Erziehung in jungen Jahren den Weg für das Erlernen weiterer Sprachen öffne. Mit Urkunde, Plakete und 250 Euro in
Emden. Der Tod ist ein Verführer – zumindest im mittelalterlichen Weltbild. Und er tanzt um seine Opfer herum, egal, wer es ist: Kaiser, Bischof, Bauer oder Kind. Der Tod ist der große Gleichmacher. Klaus Frerichs, Lehrer und Künstler, hat sich mit dem Thema Totentanz beschäftigt – in der Pandemie. Der Bilderzyklus der Lübecker Marienkirche, 1463
Emder Singverein von 1805 e.V. gab sein traditionelles Jahreskonzert im neuen Gewand Emden. Wenn sich die Künste zusammentun, dann entsteht etwas Neues. Dann schreitet der Dirigent in Radmantel und Zylinder – begleitet von einer klassischen Tänzerin – beschwingt in den Raum hinein. Dann wird mit Glockenklang das jeweils nächste Stück angekündigt. Dann flankiert ein Gemäldezyklus
Die Kunsthalle zeigt anhand von Nolde und Rohlfs die individuelle Entwicklung zweier bildender Künstler Emden. Kann man Leben und Werk zweier bildender Künstler voneinander trennen? In wie weit bedingt die Biographie die künstlerischen Äußerungen? Oder anders gefragt: Kann man Werk und Autor trennen? Die wissenschaftliche Museumsdirektorin Lisa-Felicitas Mattheis fasst diese Fragestellungen gleich im ersten Satz
Emden. Wenn Hermann Wiedenroth auf Einladung der Gesellschaft der Freunde der Johannes a Lasco Bibliothek rezitiert, dann ist das Haus voll. Der Antiquar aus Bargfeld (Kreis Celle) hatte in diesem Jahr Heinrich Heine als Objekt seiner Lesung erkoren. Es zeigte sich schnell, dass dieser Literat, dieser Satiriker und Zyniker seine Unzufriedenheit mit dem politischen und
Emden. Die Neue Dienstagsrunde von 1820dieKUNST hatte sich den Antiquar Horst Arians aus Remels eingeladen, der über ein spezielles Sammelgebiet sprach: Fliesen. Er selber habe in vielen ostfriesischen Häusern ganze Räume gefunden, die mit Fliesen des 17. und 18.Jahrhunderts ausgekleidet worden seien. Viele Eigentümer gingen sehr behutsam mit diesen Denkmalen um und kümmerten sich auch
Emden. Die Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938 stand in diesem Jahr unter dem Nachdenken über das Gedenken und der Fragestellung, welchen Stellenwert diese Erinnerungskultur überhaupt hat. In der teilweise gesperrten Bollwerkstraße hatten sich am einstigen Standort der Synagoge rund 100 Besucher eingefunden, die zunächst noch einmal mit den Fakten jener „Reichspogromnacht“ konfrontiert wurden, ehe Oberbürgermeister
Emder Singverein von 1805 konzertiert am Sonntag in der Martin-Luther-Kirche Emden. Interdisziplinär ist das Konzert des Emder Singvereins von 1805 angelegt, das am Sonntag, dem 13. November, um 17 Uhr in der Martin-Luther-Kirche stattfindet. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde geplant, geprobt, Neues ausprobiert. Dennoch sei der Oratorienchor, der als der zweitälteste Deutschlands gelten dürfe, keineswegs
Weener. Mit einem Konzert des Kölner Organisten Léon Berben ist am Sonntag die Saison in der Georgskirche in Weener zu Ende gegangen. Berben hatte sich ein Programm gegeben, das die Werke von Matthias Weckmann und Johann Jacob Froberger gegenüberstellte, und deren Kompositionen um Musik von Bach und Buxtehude ergänzt. Insgesamt ein Programm, das verschiedene Formen
Spöldeel Transvaal feiert Premiere mit „Een Froo mut her“ Emden. Eine Frau – Ja!, Aber gleich drei? Da ist in der internen Kommunikation zwischen den drei Bauern Martens etwas mächtig schief gegangen. Denn alle haben zeitgleich beschlossen zu heiraten. Daraus ergibt sich dann wie von selbst ein Spiel um Verwechslungen und Missverständnisse, um Irrungen und
Emden. Wie hat er ausgesehen? Dieser Heinrich Heine (1797 bis 1856)? Es gibt viele Bilder, aber ist er das wirklich – dieser polemische, satirische, spöttische, weise, intelligente, anspruchsvolle Dichter des Vormärz, dem die deutsche Literatur – so sagt man – so gut getan hat? Die Gesellschaft der Freunde der Johannes a Lasco Bibliothek hat einen
Emden. Geigenunterricht für Dritt- und Viertklässler? Und dann noch in der Gruppe? Drei Geigenlehrerinnen der Musischen Akademie wollten das Experiment wagen. Agata Sanocka-Morys, Livia Rosa und Haldis Kuckuck entwickelten ein pädagogisches Konzept für das Angebot. „Und das muss wirklich ganz exakt vorbereitet werden“, sagt der Leiter der Akademie, Tobias Kokkeling. Eine heiter und locker angelegte
Leer. Die Große Kirche in Leer ist die „Kirche des Monats November 2022“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa), die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründet wurde. Das teilt die Pressestelle der Evangelisch-reformierten Landeskirche mit. Seit 1787 prägt der schlichte, barocke Zentralbau der reformierten Gemeinde Leer das Stadtbild, heißt
Emden. Ein Strom von Menschen in der Innenstadt, überlaufene Führungen in den Museen, ein ständiges Kommen und Gehen auf den Museumsschiffen – und ein besonderer Erfolg für das Bunkermuseum – das war der Emder Museumstag 2022, der die Verantwortlichen voller Zufriedenheit und mit einem dicken Lob für die vielen Besucher zurückließ, die alle „unheimlich interessiert
Rysum. Das Oktober-Konzert von „Weltklassik am Klavier“ im Rysumer Fuhrmannshof war am Sonnabend (29. Oktober) nicht nur gut besucht, sondern es fiel generell bemerkenswert aus. Der Ukrainer Artem Yasynsky lebt seit zwölf Jahren in Deutschland und ist inzwischen Professor für Klavier an der Hochschule für Künste in Bremen. In der lockeren Atmosphäre des schönen Veranstaltungsortes,
Emden. Sie sind in Kiew aufgebrochen – in völliger Dunkelheit, weil kriegsbedingt der Strom ausfiel. Sie haben schon in Warschau gespielt, in Kattowitz, in Antwerpen. Insgesamt stehen auf der Tournee-Liste des National State Symphony Orchestra of Ukraine Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Dazwischen – Emden. In der Johannes a Lasco Bibliothek
Larrelter Spöldeel spielt „Kabeljau un witte Rosen“ Larrelt. Eigentlich hätte die Larrelter Spöldeel im letzten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen begehen können. Da die Spieler aber durch die Pandemie nicht feiern konnten, holten sie es jetzt nach – mit dem Vierakter „Kabeljau un witte Rosen“, der eine große Anzahl von Menschen in einem Hotel aufeinandertreffen lässt.
Gedenkveranstaltung anlässlich des 78. Jahrestages der Errichtung des Konzentrationslagers Engerhafe Engerhafe. 300 Lager mit Häftlingen gab es in Ostfriesland. Eines davon lag in Engerhafe. Es bestand nur zwei Monate. Aber in diesen wenigen Wochen starben dort 188 Menschen – an Unterernährung, Krankheit, schlechter Behandlung, Unterkühlung. Im November und Dezember 1944 wurden nahezu täglich bis zu
Emden. Standup-Comedy in der Johannes a Lasco Bibliothek. Das Publikum – ein ganz anderes als sonst. Jünger und willens, sich auf das Format einzulassen und sich zu amüsieren. – teilweise auch durch direkte Kommunikation mit den Akteuren auf der Bühne. Die Comedians ihrerseits staunen über die Räumlichkeiten, wähnen sich – der fragilen Pracht des Raumes
Emden. Alles fließt. Alles dreht sich um ’s Wasser – zumindest wenn es nach dem Arbeitskreis ostfriesischer Autorinnen und Autoren geht. Der hat eine Anthologie mit dem Titel „Over `t Water“ ausschließlich mit plattdeutschen Beiträgen bestückt und herausgegeben, die inspiriert wurde von einem literarischen Arbeitstag an der Pünte an der Jümme. Die Texte – Prosa
Emden. Das Schlüsseljahr, in dem in Emden begonnen wurde, sich um Denkmale zu kümmern, war 2008. Damals wurde gegen den erheblichen Willen der Bevölkerung das Neptunhaus abgerissen. Die damalige Diskussion um das markante Haus führte dazu, dass Emden heute das „beste Denkmalverzeichnis Ostfrieslands hat“, sagte Wilhelm Lienstromberg vom gleichnamigen Architekturbüro in Meppen, der beauftragt worden
Spöldeel Hinte feierte Premiere mit „Neurosige Tieden“ Hinte. Drei Jahre mussten sie warten, bis sie wieder spielen durften – und auch dann saß ihnen das Corona-Virus auf den Fersen und ließ die Frage, ob denn nur wirklich wieder gespielt werden könnte, bis zum letzten Moment offen. Erst am Tag der Premiere entschied sich morgens in
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