Jherings-Boekzetelerfehn. Die junge Cellistin Anastasia Kobekina war 2016 erstmals bei den Gezeitenkonzerten vertreten. Damals galt sie ein Gipfelstürmer. Jetzt ist sie international in der Klassik-Szene bekannt – und wieder bei den Gezeitenkonzerten dabei: Kobekina gastierte mit ihrer Kollegin Beatrice Berrut (Klavier) in der Kirche zu Jherings-Boekzetelerfehn. Kobekina erhielt im letzten Jahr den Bernstein-Award beim Schleswig-Holstein
Emden. Das neunte Gezeitenkonzert gestaltete das Ensemble „Fjarill“ am Montag (26. Mai) im ausverkauften Fährhaus am Borkumterminal. Das Duo Aino Löwenmark (Gesang, Klavier) und Hanmari Spiegel (Violine, Klavier, Gesang) wurde verstärkt durch den Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo und den Schlagzeuger Jürgen Spiegel. So wurden die Balladen und Songs von „Fjarill“ immer wieder durch jazzige oder
Esens. Mit Urgewalt legte es in der Magnuskirche in Esens los: das Göttinger Symphonieorchester spielte eine „Last Night of the Proms“ mit einem klassischen Programm, das sich voller Heiterkeit und Spiellust einem Publikum mitteilte, das seinerseits entschlossen war, sich prächtig zu amüsieren. Es gab Fähnchen und silberfarbene Fan-Artikel, die munter geschwenkt wurden, und von der
Pewsum. Wie oft mögen die vier Instrumentalisten des Vogler-Quartetts dieses Musikstück von Joseph Haydn schon gespielt haben? Dieses letzte seiner Quartett in F-Dur mit der nüchternen Opus-Zahl 77/2 Hob. III:82? Aber darauf kommt es eigentlich nicht an. Es kommt darauf an, die versammelte Erfahrung zu bewundern, die die „Voglers“ hier demonstrieren. Die Ernsthaftigkeit, mit der
Völlen. Im fünften Konzert der „Gezeiten“ war das Javus Quartett in der ausverkauften Peter- und Paul-Kirche Völlen zu Gast. Das Streichquartett kam aus dem österreichischen Salzburg nach Ostfriesland, und zwar durch den Walbusch-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland, mit dem die jungen Musiker ausgezeichnet wurden. In Völlen präsentierten sie drei Werke aus drei Jahrhunderten. Das Konzert
Emden. Norwegische Musik stand auf dem Programm des vierten Gezeitenkonzertes, das in der Neuen Kirche in Emden stattfand. Zu Gast war das Røta-Trio mit Ragnhild Hemsing, Benedict Kloeckner und Mario Häring. Mit Fiedel, Violine, Cello und Klavier bearbeiteten sie das große Feld der Kompositionen von Edvard Grieg und von Johan Halvorsen – eingeleitet durch ein
Aurich. Im Rahmen der Gezeitenkonzerte hat am Sonntag (18. Mai) im Auricher EEZ das Familienkonzert „Die Klanguste“ statt. „Das musikalisch-poetische Figurentheater war ein fantasievolles Abenteuer, bei dem Puppenspiel, Musik und Poesie auf einzigartige Weise verschmolzen“, beschreibt der organisatorische Leiter der Gezeitenkonzerte, Raoul-Philip Schmidt, das bunte Bühnengeschehen. Das Stück erzählt die Geschichte von Frau Knurrhahn, die
Dunum. Die Gezeitenkonzerte haben am Sonnabend (17. Mai) in der Kirche zu Dunum gastiert. Auf dem Programm stand ein Konzert-Marathon der besonderen Art, bei dem sich alles um das Klavier dreht. „Auch bei dieser Ausgabe zeigte sich, dass die Juwelen des Repertoires sowie die stilistische Vielfalt schier unerschöpflich sind“, meint der organisatorische Leiter des Festivals,
Emden. Für die 40 Veranstaltungen der diesjährigen Gezeitenkonzerte haben die Veranstalter im Vorverkauf mehr als 12 000 Karten absetzen können. Das sagte der künstlerische Leiter des Festivals, der Pianist Matthias Kirschnereit, bei der Eröffnung, die im Festspielhaus am Wall stattfand. Kirschnereit deutete dabei zugleich an, dass man auf einen Besucherrekord zusteuern könne. Trotz des großen
Das Eröffnungskonzert des Gezeiten-Festivals fand im Festspielhaus am Wall in Emden statt Emden. Ein Abend, ganz darauf abgestimmt, dem Motto der diesjährigen Gezeitenkonzerte gerecht zu werden. „Hoffnung!“ heißt dieses Motto, und am Eröffnungsabend des Festivals im ausverkauften Festspielhaus am Wall wurde es getragen von den Idealen der Menschlichkeit – ausgedrückt in Musik. Zu Gast war
Bereits über 10.000 Tickets für das Festival verkauft Aurich. Starviolinist Daniel Hope und Pianistin Marie Hauzel geben im Rahmen der Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft ein Zusatzkonzert. Grund dafür: das Kartenkontingent für das Konzert in der Großen Kirche zu Leer war bereits am ersten Vorverkaufstag ausverkauft. Das teilt der Veranstalter mit. Doch die Organisatoren konnten die
Aurich. Dem „Guten, Schönen, Wahren“ wollen sie dienen – nicht nur in diesem Jahr, aber 2025 ganz besonders. Die „Macher“ der Gezeitenkonzerte. Daher lautet das Motto „Hoffnung!“, und Matthias Kirschnereit, künstlerischer Leiter des Festivals, wünscht sich nachdrücklich: „Mögen unsere Konzerte ein Zeichen der Hoffnung sein.“ Die Chancen dafür stünden gut, denn das hochkarätige Programm spreche
Aurich. Die diesjährigen Gezeitenkonzerte werden unter dem Motto „Hoffnung“ mit 48 Konzerten aufwarten. Das teilten künstlerischer und organisatorischer Leiter im Rahmen einer Vorinformation für den großen Kreis der Freunde und Förderer des Festivals im Forum der Ostfriesischen Landschaft mit. Die Gezeiten finden vom 16. Mai bis zum 12. Juli statt. Der Kartenvorverkauf beginnt am 17.
Aurich. Mit zwei abschließenden Veranstaltungen sind die Gezeitenkonzerte 2024 der Ostfriesischen Landschaft zu Ende gegangen. Im Steinhaus Bunderhee und dem Auricher Landschaftsforum ließ man das Konzertjahr mit Auftritten des Trios Popp.Roß.Dohrmann ausklingen, das gezupfte Kammermusik in unerwarteter Form bot. Das Programm beeindruckte durch seine Vielseitigkeit, sagt der organisatorische Leiter der Gezeiten, Raoul Philip Schmidt. „Auf
Bunderhee. Die Gezeitenkonzerte 2024 sind zwar vorbei, doch die Vorbereitungen für 2025 laufen, und die einzelnen Veranstaltungen setzen sich langsam wie ein Puzzle Stück für Stück zusammen. Davon berichteten die beiden Leiter des Festivals – Matthias Kirschnereit und Raoul-Philip Schmidt – bei einem Dankeschön-Konzert für die vielen Förderer der Gezeiten. Rund 140 von ihnen waren
Aurich. Die Vorstellung, dass Kinder mit Lust und Esprit „Hits“ von Bach vortragen, sei angesichts der heute dominierenden Popkultur schon etwas Besonderes, meint Raoul-Philip Schmidt, organisatorischer Leiter der Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft. „Aber es geht!“ Diesen Beweis trat im Epilog des Festivals das Musikvermittlungsprojekt „SingBach“ des lutherischen Kirchenkreises Aurich an. Die Ludgerikirche war aus diesem
Aurich. Jedes Jahr steht der September in Ostfriesland im Zeichen der plattdeutschen Sprache voller Aktionen und Projekte – in diesem Jahr auch bei den Gezeitenkonzerten, die gemeinsam mit dem Plattdüütskbüro eine der spannendsten Vertreterinnen der plattdeutschen Musikszene in das Auricher Landschaftsforum und die malerische Diele des Tammenshofs in Bunderhee brachten: Sabine Hermann mit ihrer Band.
Aurich. Die Gezeitenkonzerte haben in diesem Jahr 13 024 Kultur-Interessierte angezogen. 20 der insgesamt 40 Veranstaltungen waren restlos ausverkauft, die anderen sehr gut besucht. Die Zahl der Mitglieder des Freundeskreises konnte auf mehr als 908 gesteigert werden. Im Laufe der Spielzeit wurden 17 neue Förderer gewonnen, sodass jetzt 153 Firmen und Privatpersonen das Festival finanziell
Bunderhee. Endspiel der Gezeitenkonzerte im Friesenpferdegestüt Brümmer in Bunderhee. DieReithalle ist für 1500 Besucher zubereitet. Das Konzert beginnt mit Mozart. Die übersichtlicheSinfonie G-Dur KV 318 steht auf dem Programm. Es spielt das Junge Philharmonische OrchesterNiedersachsen (JPON) unter der Leitung des freundlichen und zugewandten Daniel Beyer. Gelegenheit, für die jungen Musiker, sich warm zu spielen. Dann
Aurich. Das vorletzte Konzert der diesjährigen „Gezeiten“ war noch einmal dem Gesang gewidmet. Der „Hamburger Knabenchor“ unter Leitung von Luiz de Godoy brachte in der Lambertikirche ein die Jahrhunderte übergreifendes Programm zum Erklingen. Es reichte in der Tat vom 14. bis zum 21. Jahrhundert und stellte ganz unterschiedliche Stile vor. Vom Musical-Song bis zum Gospel,
Papenburg. Beste Unterhaltung bot im 38. Konzert des Gezeitenfestivals das Hamburger Trio „Bidla Buh“ in der Stadthalle im Forum Alte Werft Papenburg, stellt der organisatorische Leiter des Festivals, Raoul-Philip Schmidt, fest. Die „Gezeiten“ der Ostfriesischen Landschaft hatten in Kooperation mit Papenburg Kultur eingeladen. „Seit mehr als 25 Jahren begeistern Hans Torge Bollert, Olaf Klindtwort und
Wiesmoor. Für das Konzert in Wiesmoor – es war das 37. im Rahmen des Gezeiten-Festivals – hatte der künstlerische Leiter der Gezeiten, Matthias Kirschnereit, ein junges spanisches Ensemble eingeladen: das „KamBrass Quintet“ aus Barcelona. Der organisatorische Leiter des Festivals, Raoul-Philip Schmidt, betont: „Wie hoch die künstlerische Qualität der 2017 gegründeten Formation ist, bezeugen zahlreiche internationale
Aurich. Die „Lange Nacht der Gipfelstürmer“, ein Spezialformat der Gezeitenkonzerte“, war tatsächlich lang. Jeweils rund sechs Stunden dauerte der Musikmarathon, in dem neun junge Musiker, eine Sängerin und eine Schauspielerin die Gäste in den beiden ausverkauften Veranstaltungen am Freitag und am Sonnabend mit Spitzenleistungen unterhielten, begeisterten und zu Ovationen hinrissen. Da war der erst 17-jährige
Emden. Ein grandioser Abend entwickelte sich am Donnerstag (4. Juli) in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden. Im 34. Konzert der „Gezeiten“ spielten Jan Vogler (Violoncello) und Tiffany Poon (Klavier) Musik zwischen Barock und Romantik. Die Pianistin aus New York, die am Vorabend ihr Debüt im Amsterdamer Concertgebouw gegeben hatte, war für den erkrankten
Emden. Das 33. Konzert im Rahmen der Gezeiten brachte eine Komponistin und zwei Musiker in die Kunsthalle, die sich auf Fragen der Vermittlung bestens verstehen. Dies zu beherrschen, ist für das Format des Komponisten-Porträts immer besonders wichtig. Denn der Musikschöpfer soll etwas über seine spezielle Kunst berichten und musikalische Beispiele dafür geben. Mit dem Engagement
Reepsholt. Im Rahmen der Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft spielte am Dienstagabend (2. Juli) der Geiger Michael Barenboim gemeinsam mit Gipfelstürmern der Barenboim-Said-Akademie ein Konzert in der restlos ausverkauften St. Mauritiuskirche Reepsholt. „Das Konzert verkörperte auf geradezu idealtypische Weise das diesjährige Gezeiten-Festivalmotto ,Miteinander!’“, stellte der organisatorische Leiter des Festivals, Raoul-Philip Schmidt fest. Denn seit 2015 studierten
Emden. Das 31. Konzert der „Gezeiten“ fand am Sonntag (30. Juni) open air im Emder Bürgerbad statt. Das Wetter hielt durch. 600 Gäste erwarteten das Bundesjazzorchester (Bujazzo) und den Solisten Tom Gaebel. Das Orchester unter Leitung von Ansgar Striepens bot einen Querschnitt durch ihre Arrangements zwischen „Birdland“ von Joe Zawinul und „Pata Pata“ von Miriam
Weener. Kammermusik – diese hohe Kunst in kleiner Besetzung wurde im 30. Konzert der „Gezeiten“ in der Georgskirche zu Weener geradezu zelebriert. Das legendäre Stamitz-Quartett spielte und gestaltete einen Abend, der allein der tschechischen Musik gewidmet war. Das 1985 gegründete Ensemble zeigte einen derart souveränen Umgang mit dieser Musik seiner Heimat, dass es ein einzigartiges
Bunderhee. Der Polderhof in Bunderhee mit seinem Friesenpferde-Gestüt und der großen Reithalle, die sich in jedem Jahr für das Abschlusskonzert der „Gezeiten“ in einen Konzertsaal verwandelt, sei der „Magnet“ des Festivals, sagte der künstlerische Leiter der von ihm kreierten Veranstaltungsreihe, Matthias Kirschnereit, in einem Pressegespräch. Dieses fand am Freitag (28. Juni) in Bunderhee statt. Der
Leer. Vor der Kulisse des Leeraner Binnenhafens gastierte im 29. Gezeitenkontert die Formation „Drums United“ bei einem Open-Air-Konzert mit ihrem Programm „Birth of the Beat“ und erzählte dabei die Geschichte der Trommel im Rahmen einer musikalischen Weltreise. „Sie ist wohl das erste und archaischste Instrument der Menschheit“, betont der organisatorische Leiter der Gezeitenkonzerte, Raoul-Philip Schmidt
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